August Tombo
deutscher Harfenist
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August Tombo (* 14. Januar 1842 in Erfurt; † 14. Mai 1878 in Bozen) war ein deutscher Harfenist, der ab 1861 an der Münchner Hofoper spielte. Er war Musikprofessor an der Königlichen Musikschule in München. Ab 1868 unterrichtete er Richard Strauss im Klavierspiel. Er verfasste eine Schule der Technik des Harfenspiels.

August Tombo starb 1878 im Alter von 36 Jahren in Bozen.
Grabstätte

Die Grabstätte von August Tombo befindet sich auf dem Alten Südlichen Friedhof in München (Gräberfeld 13 - Reihe 3 - Platz 30) Standort [1]. Das Grabmal wurde von Freunden und Verehrern gestiftet und am 15. Juni 1879 eingeweiht. Das Grabmal schmückte einst eine gusseiserne Büste August Tombos, die durch Kriegseinwirkungen beschädigt wurde und heute im sogenannten Lapidarium aufbewahrt und ausgestellt ist[2]. Überliefert ist ein vertontes Gedicht, das zur Grabenthüllung gespielt wurde. Komponiert wurde es von Karl Menter, der Text stammt von Ernst von Destouches.[3]

Literatur
- Raymond Holden: Die virtuosen Dirigenten: Die mitteleuropäische Tradition von Wagner bis Karajan. Yale University Press, ISBN 978-0-300-09326-1.
Weblinks
- August Tombo: Schule der Technik des Harfenspiels. Schule der Technik des Harfenspiels. 25. Februar 2026.
- August Tombo. In: Bayerisches Musiker Lexikon online. Ludwigs-Maximilian-Universität-München, 25. Februar 2026.