Aulus Licinius Nerva Silianus (Konsul 7)
römischer Senator und Konsul 8
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Aulus Licinius Nerva Silianus war ein römischer Senator zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr.
Silianus war nach Velleius Paterculus der Sohn des Publius Silius,[1] d. h. des Publius Silius Nerva, Konsul des Jahres 20 v. Chr. Er wurde – wohl durch Adoption – in die Familie der Licinii Nervae aufgenommen, vermutlich durch einen Aulus Licinius Nerva, des triumvir monetalis (Münzmeisters) unter Gaius Iulius Caesar. Der Konsul des Jahres 65 n. Chr., Aulus Licinius Nerva Silianus, war wohl sein Enkel.
Er selbst war ebenfalls triumvir monetalis im Jahr 3/2 oder bereits 6/5 v. Chr. zusammen mit Sextus Nonius Quinctilianus und Lucius Valerius Messalla Volesus als Kollegen. Im Jahr 7 n. Chr. war er ordentlicher Konsul zusammen mit Quintus Caecilius Metellus Creticus; ihm folgte spätestens im August als Suffektkonsul Lucilius Longus;[2] möglicherweise wegen seines Todes. Velleius Paterculus bedauert seinen frühen Tod, „da er dadurch die Freundschaft des Augustus und den Ruhm seines Vaters nicht weiter mehren konnte“.[3]
Literatur
- Alfred Nagl: Licinius 137. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band XIII,1, Stuttgart 1926, Sp. 454 f.
- Prosopographia Imperii Romani (PIR) ² (1970) L 224.