Autonomiesuisse

Bewegung von Schweizer Unternehmerinnen und Unternehmern sowie von Wirtschaftsvertretern From Wikipedia, the free encyclopedia

Autonomiesuisse ist eine Bewegung von Schweizer Unternehmern und Wirtschaftsvertretern.[1]

Gründung6. Juni 2020 in Aarau
SitzAarau
Mottoweltoffen erfolgreich frei
GeschäftsführungHans-Jörg Bertschi, Georges Bindschedler, Jean-Pascal Bobst, Roberto Grassi, Thomas Isler, Martin Janssen, Alexandra Janssen, Andreas Juchli, Fabio Regazzi, Stephan Rietiker, Marco Romano, Beat Schelling, Hans-Martin Schneeberger, Peter Spuhler, Otto Suhner, Kristiane Vietze, Hans-Peter Zehnder, Heidi Z'graggen
Schnelle Fakten Gründung, Sitz ...
Autonomiesuisse
Gründung 6. Juni 2020 in Aarau
Sitz Aarau
Motto weltoffen erfolgreich frei
Geschäftsführung Hans-Jörg Bertschi, Georges Bindschedler, Jean-Pascal Bobst, Roberto Grassi, Thomas Isler, Martin Janssen, Alexandra Janssen, Andreas Juchli, Fabio Regazzi, Stephan Rietiker, Marco Romano, Beat Schelling, Hans-Martin Schneeberger, Peter Spuhler, Otto Suhner, Kristiane Vietze, Hans-Peter Zehnder, Heidi Z'graggen
Mitglieder 550
Website www.autonomiesuisse.ch
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Geschichte und Position

Autonomiesuisse ist aus der Diskussion um das Rahmenabkommen EU-Schweiz, auch als Institutionelles Abkommen (Abkürzung: InstA) bezeichnet, entstanden. Das geplante Vertragswerk soll die Zusammenarbeit zwischen der EU und der Schweiz in Zukunft regeln.[2]

Anfang 2019 formierte sich erstmals ein Komitee von Unternehmern um Hans-Jörg Bertschi, Verwaltungsratspräsident der Bertschi Group, und Hans-Peter Zehnder, Verwaltungsratspräsident der Zehnder Group. Dieses forderte vom Schweizer Bundesrat weitere Nachverhandlungen des Rahmenabkommens und nahm damit eine Gegenposition zu Wirtschaftsverbänden wie Economiesuisse und Swissmem ein.[3]

Am 6. Juni 2020 konstituierte sich das erweiterte Komitee formell und gründete dazu die Bewegung «Autonomiesuisse für eine weltoffene, erfolgreiche und freie Schweiz». Diese argumentiert, dass das vorliegende Abkommen «die Standortvorteile der Schweiz zunichtemacht und das Erfolgsmodell infrage stellt».[4]

Erstmals öffentlich in Erscheinung trat Autonomiesuisse am 13. November 2020. Im Medienzentrum des Bundeshauses in Bern startete die Organisation eine Kampagne für «ein besseres Rahmenabkommen».[5] Demnach verlangen die Unternehmer und Wirtschaftsvertreter beim Rahmenabkommen EU-Schweiz vor allem, dass die «Souveränitätsfragen» geklärt werden.[6]

So fordern sie unter anderem ein neutrales Schiedsgericht anstelle des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), ein Opting-out ohne «Androhungen von EU-Vertragskündigungen» sowie die Ausklammerung des Freihandelsabkommens mit der EU von 1972 und der Unionsbürgerrichtlinie vom Rahmenabkommen.[7]

Organisation

Autonomiesuisse hat keinen Präsidenten, sondern ein Co-Präsidium. Dieses besteht aus 21 Personen (Stand 3. Februar 2021).[8]

Sie stammen laut eigenen Angaben «aus der politischen Mitte». Den Leitungsausschuss im Co-Präsidium bilden Hans-Jörg Bertschi, Martin Janssen und Hans-Peter Zehnder.[9]

Derzeit zählt Autonomiesuisse 550 Mitglieder.[10]

Einzelnachweise

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