Autorenkreis Ruhr-Mark

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Der Autorenkreis Ruhr-Mark e. V. ist eine der ältesten unabhängigen Autorenvereinigungen bundesweit.[1]

Der Verein

Der Verein wurde 1961 von Hans Schulz-Fielbrandt und Richard Althaus gegründet[2] und hat seinen Sitz in Hagen.[3]

Die Gründungsversammlung fand am 28. Oktober 1961 im Hotel Deutsches Haus in Gevelsberg statt, damals noch unter dem Namen „Kreis der Weggefährten“.[4]

Seit 1978 ist der Autorenkreis ein eingetragener Verein.[5]

Das Ziel des Vereins ist es

„… durch gegenseitigen Austausch und konstruktive Kritik die Qualität der eigenen literarischen Arbeit zu optimieren, nach außen hin gesellschaftspolitisch Position zu beziehen, aber auch den Gedanken der Poesie und zeitkritischer Prosa über den Literaturkanal in die Öffentlichkeit zu transportieren.“

Brigitta Willer[1]

Der Verein hat rund 40 Mitglieder aus dem Ruhrgebiet und der Mark (und den jeweiligen Umgebungen) mit ganz unterschiedlichem Hintergrund.

Viele der aktuellen und ehemaligen Vereinsmitglieder haben sich mit ihren Veröffentlichungen einen Namen über die Region hinaus gemacht. Zu den ehemaligen Mitgliedern zählt der bekannte Schriftsteller Alfred Müller-Felsenburg,[6] den nach ihm benannten Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur haben schon eine Reihe von Vereinsmitgliedern zuerkannt bekommen.[7]

Rund alle zwei Jahre gibt der Autorenkreis eine Anthologie heraus, die jeweils zu einer ausgewählten Problematik Stellung bezieht. So erschien 2011, dem Jahr des 50-jährigen Bestehens des Vereins, die Jubiläumsanthologie „Streifzüge“, eine Retrospektive über die Jahre des gemeinsamen Schaffens, die auch an kritische Auseinandersetzungen erinnert.

Daneben plant und realisiert der Autorenkreis Literaturwettbewerbe und organisiert öffentliche Lesungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Literaturpreis Ruhr-Mark

2013 schrieb der Verein den „Literaturpreis Ruhr-Mark“ aus. Teilnahmeberechtigt waren Bewerber aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, dem Märkischen Kreis und angrenzenden Wohnorten sowie aus den Städten Hagen und Schwerte. Eingereicht werden konnten unveröffentlichte Texte, dabei waren Gegenwartsbezug, Originalität und sprachliche Gestaltung wesentliche Beurteilungskriterien.[8] Bei der Preisverleihung, die am 27. Februar 2014 in Hohenlimburg stattfand, wurden ausgezeichnet:[9][10]

Im Bereich Prosa
  • Peter Teuchert, Witten (1. Platz)
  • Michael Lange, Ennepetal (2. Platz)
  • Nijanani Novalinga, Schwelm und Marmora/Kanada (3. Platz)
Im Bereich Lyrik
  • Michael Starcke, Bochum (1. Platz)
  • Christiane Röper, Iserlohn (2. Platz)
  • Bernd Kämper, Iserlohn (3. Platz)

Die Texte der Preisträger wurden in der Anthologie „Prisma“ veröffentlicht, daneben war die Auszeichnung mit kleinen Geldpreisen dotiert und die Preisträger wurden eingeladen, Vereinsmitglieder zu werden.[11][8]

Veröffentlichungen

Anthologien

Bekannte aktuelle und ehemalige Mitglieder

Einzelnachweise

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