Avaion

deutscher Musiker From Wikipedia, the free encyclopedia

AVAION (* 6. Januar 1997,[2] bürgerlich Christopher Stein) ist ein deutscher Musiker und DJ aus Fürth.[3] Er steht bei Sony Music unter Vertrag.[4]

Schnelle Fakten
Chart­plat­zie­rungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Selfreflection
 DE9326.04.2024(1 Wo.)
To Make People Happy
 DE1523.01.2026(1 Wo.)
 AT6923.01.2026(1 Wo.)
Singles[1]
Pieces
 DE76
Gold
Gold
28.01.2022(7 Wo.)
 CH72
Platin
Platin
06.02.2022(7 Wo.)
Wacuka (mit Sofiya Nzau)
 CH96
Doppelplatin
×2
Doppelplatin
29.06.2025(1 Wo.)
Schließen

Werdegang

Avaion wuchs in Süddeutschland auf.[5] Er verwendete seinen Künstlernamen bereits für ein Spiel im Kindergarten, später wurde der Name zu seinem Spitznamen.[4] Mit sechs Jahren begann er mit dem Klavierspielen. Es folgten Gitarre und Orgel. Mit diesen Instrumenten komponierte er erste Lieder. Außerdem fing er an, zu singen und zu rappen.[6] Seit 2010 produziert er, zunächst vor allen Dingen in den Bereichen Dubstep und Drum and Bass,[7] nun aber vor allem EDM.

2017 trat er bereits als Avaion beim Open Beatz Festival auf der Mainstage auf.[8]

Mit Fucked Up erschien 2018 seine Debütsingle.

Die Single Pieces erschien 2019, stieg aber erst am 28. Januar 2022 in die Deutschen Singlecharts und am 6. Februar in die Schweizer Hitparade ein. Ein Entwurf des Stückes entstand schon 2016.[4] Im Jahr 2020 erschien ein Remix von Lovra und eine Akustikversion. Ende 2021 wurde eine Version mit Vize und Leony veröffentlicht. Am 25. Februar 2022 erschien eine EP mit allen bis dahin erschienenen Versionen des Songs.

Am 21. April 2026 veröffentlichte eine Frau unter dem Usernamen „x.posemall“, die nach eigenen Angaben während des Jahres 2021 eine Lebenspartnerin Steins war, ein mehr als einstündiges Video auf YouTube und Instagram, in dem sie ihn beschuldigte, ihr über mehrere Jahre psychische Gewalt und mehrmals auch sexualisierte und körperliche Gewalt angetan zu haben.[9] Die Darstellung wurde durch zahlreiche Screenshots von Chatverläufen, Kopien von Dokumenten und Zeugenaussagen unterstützt. Die Erstellerin gab weiterhin an, dass auch eine weitere Ex-Partnerin des Musikers ähnliches aufdringliches Verhalten von ihm erlebt und ihn 2018 deswegen angezeigt habe.[10][11][12] Seine laufende Europa-Tour „To Make People Happy“ wurde daraufhin abgesagt.[13] Auch Festivals wie Parookaville, Open Beatz und Electric Love entfernten ihn aus dem Line-up.[14][15]

Diskografie

Alben

  • 2024: Selfreflection
  • 2025: To Make People Happy

Singles

  • 2018: Fucked Up
  • 2018: Lost
  • 2019: Ride
  • 2019: You
  • 2019: Pieces (AT: GoldGold)
  • 2020: When you go
  • 2020: She dance
  • 2020: Love Again
  • 2021: I don’t know why
  • 2021: Same Vibes
  • 2021: Fallin‘
  • 2022: Lies
  • 2022: Sleepless
  • 2022: Keep On Dancing
  • 2022: Hope
  • 2023: Broken
  • 2023: Other Side
  • 2024: Call My Name
  • 2024: You again
  • 2024: Selfreflection
  • 2025: Wacuka (mit Sofiya Nzau)
  • 2025: Can’t Find You (mit Oskar med K)
  • 2026: ifidiewouldyoucry (mit BUNT.)

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

  • Italien Italien
    • 2024: für die Single Pieces
  • Polen Polen
    • 2023: für die Single Pieces
  • Ungarn Ungarn
    • 2022: für die Single Pieces

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Weitere Informationen Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe(Land/Region, Aus­zeich­nungen, Ver­käu­fe, Quel­len), Gold ...
Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nungen, Ver­käu­fe, Quel­len)
Gold Platin Ver­käu­fe Quel­len
 Deutschland (BVMI) Gold10! P200.000musikindustrie.de
 Italien (FIMI) Gold10! P50.000fimi.it
 Österreich (IFPI) Gold10! P15.000ifpi.at
 Polen (ZPAV) Gold10! P25.000olis.pl
 Schweiz (IFPI)0! G  Platin380.000hitparade.ch
 Ungarn (MAHASZ) Gold10! P2.000slagerlistak.hu
Insgesamt   Gold5   Platin3
Schließen

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI