Avatar Aang: Der Herr der Elemente
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Avatar Aang: Der Herr der Elemente (im Original Avatar Aang: The Last Airbender) ist ein US-amerikanischer Fantasy-Zeichentrickfilm von Regisseurin Lauren Montgomery.
| Film | |
| Titel | Avatar Aang: Der Herr der Elemente |
|---|---|
| Originaltitel | Avatar Aang: The Last Airbender |
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 99 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Paramount Pictures, Nickelodeon Movies, Avatar Studios |
| Stab | |
| Regie | Lauren Montgomery |
| Drehbuch | Tim Hedrick, Christopher Yost, Bryan Konietzko (Story), Michael Dante DiMartino (Story), Kenneth Lin (Story) |
| Produktion | Maryann Garger, Latifa Ouaou, Bryan Konietzko, Michael Dante DiMartino |
| Musik | Jeremy Zuckerman |
| Kamera | Damon O’Beirne |
| Schnitt | Michelle Mendenhall |
| → Synchronisation | |
Es handelt sich um eine Fortsetzung der Fantasy-Zeichentrickserie Avatar – Der Herr der Elemente (2005–2008), die am 25. Juli 2026 auf dem Streaminganbieter Paramount+ veröffentlicht wurde. In den USA erfolgt vom 24. Juli 2026 bis zum 31. Juli 2026 zudem eine limitierte Kinoveröffentlichung.
Handlung
Dreizehn Jahre nachdem Avatar Aang Feuerlord Ozai besiegt und somit den hundertjährigen Krieg beendet hatte, stößt er auf den mysteriösen Luftbändiger Tagah und erfährt von einem mächtigen Artefakt. Um zu verhindern, dass das Artefakt in die falschen Hände fällt und den hart erkämpften Frieden gefährdet, begibt sich Aang mit seinen langjährigen Freunden Katara, Sokka, Toph und Zuko auf die Suche.[1]
Produktion
Hintergrund und Stab
Im Juni 2022 wurde Lauren Montgomery als Regisseurin des Films bekannt gegeben, welche zuvor bereits an der Zeichentrickserie als Storyboard Artist mitgewirkt hatte.[2] Konietzko und DiMartino produzierten den Film neben den neu gegründeten Avatar Studios.[2] Im April 2025 erhielt der Film mit The Legend of Aang: The Last Airbender seinen offiziellen Titel, der jedoch später in Avatar Aang: The Last Airbender geändert wurde.[3]
Das Filmbudget belief sich auf etwa 80 Millionen US-Dollar.[4]
Besetzung und Musik
Auf der CinemaCon im April 2024 wurden mit Eric Nam, Jessica Matten, Román Zaragoza und Dionne Quan sowie Dave Bautista erste Schauspieler für die Originalfassung verpflichtet.[5] Steven Yeun schloss sich als Zuko der Besetzung an, während Nam, Matten, Zaragoza und Quan jeweils als Stimmen von Aang, Katara, Sokka und Toph Beifong bestätigt wurden.[6] Bautista wurde derweil für den Luftbändiger Tagah besetzt.[7]
Weitere Sprecher umfassen Taika Waititi als Gorillavark, Geraldine Viswanathan als Kallak, Ken Jeong als Kohlkopfhändler, Freida Pinto als Avatar Sonam, Ke Huy Quan als Avatar Xian, Peta Sergeant als Jie, Keone Young, Ronny Chieng und Dee Bradley Baker, welcher erneut dem Himmelsbison Appa sowie Momo seine Stimme leiht.[8][1][7]
Die Filmmusik komponierte Jeremy Zuckerman, der bereits den Soundtrack zur Zeichentrickserie beigesteuert hatte.[9]
Animationsstil
Der Animationsstil des Films kombiniert von Hand gezeichnete 2D-Figuren mit 3D-animierten Umgebungen.[10]
Veröffentlichung
Avatar Aang: Der Herr der Elemente soll am 25. Juli 2026 auf dem Streaminganbieter Paramount+ veröffentlicht werden.[11] Zuvor waren Starttermine im Oktober 2025, im Januar 2026, und im Oktober 2026 vorgesehen, wobei der Film im Kino veröffentlicht werden sollte.[12][13][14][11] Im Dezember 2025 entschied sich Paramount hingegen, den Film direkt via Streaming zu veröffentlichen.[8]
Mitte Juli 2026 wurde bekannt, dass der Film eine limitierte Kinoveröffentlichung in New York City sowie Los Angeles erhält, um sich für Preisverleihungen zu qualifizieren.[15]
Synchronisation
Die deutschsprachige Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch und unter der Dialogregie von Christian Zeiger bei Iyuno Germany. Zeiger hat bereits bei der ersten Staffel der Netflix-Realserienadaption diese Rollen übernommen.
Während für die englische Fassung alle Figuren neu besetzt wurden, wurden in der deutschen Fassung erneut die Sprecher der Zeichentrickserie verpflichtet. Als junger Aang, Avatar Roku und Mönch Gyatso wurden erneut die Sprecher aus der Netflix-Serie engagiert.

| Rolle | Originalsprecher | Deutscher Sprecher[16] |
|---|---|---|
| Avatar Aang | Eric Nam | Johannes Walenta |
| Sander Argabrite (jung) | Tom Kanty | |
| Katara | Jessica Matten | Julia Kaufmann |
| Sokka | Román Zaragoza | David Turba |
| Toph Beifong | Dionne Quan | Marie-Luise Schramm |
| Feuerlord Zuko | Steven Yeun | Sebastian Schulz |
| Tagah | Dave Bautista | Tilo Schmitz |
| Jie | Peta Sergeant | Birte Baumgardt |
| Gorillavark | Taika Waititi | Marius Clarén |
| Kallik | Geraldine Viswanathan | Jill Böttcher |
| Yuddah | Jonathan Ohye | Bernd Egger |
| Hong | Vic Chao | Lasse Dreyer |
| Kohlkopfhändler | Ken Jeong | F.G.M. Stegers |
| Avatar Sonam | Freida Pinto | Dorette Hugo |
| Avatar Xian | Ke Huy Quan | Michael Pan |
| Avatar Roku | Keone Young | Frank Röth |
| Mönch Gyatso | François Chau | Lutz Mackensy |
| Appa / Momo | Dee Bradley Baker | – 1 |
Rezeption
Kritiken
Bei Rotten Tomatoes überzeugte Avatar Aang: Der Herr der Elemente 91 % der 44 erfassten Kritiken.[17] Auf Metacritic erhielt der Film einen Metascore von 67 von 100 möglichen Punkten.[18]
Positiv zeigte sich Rendy Jones von RogerEbert.com, der neben der Animation und der Actionsequenzen auch die Tiefe des Films lobte, die durch Aang und Tagah geformt werde; dennoch opfere der Film durch sein visuelles Spektakel die Charakterisierungen seiner Nebenfiguren, wobei die Dialoge teilweise zu sehr auf Exposition setzten.[19] Zu einem kritischen Fazit hingegen gelangte Wilson Chapman von Indiewire und befand, dass der Film zwar die Schönheit der Originalserie, jedoch nicht deren Tiefe einfange; größte Schwächen zeigten sich auf der Ebene rund um Aang und seine Freunde sowie die Antagonisten, die denen der ersten Staffel aus Die Legende von Korra (2012–2014) ähnlich seien und ähnlich nicht gerecht werden würden.[20]