Ayşe Irem

deutsche Poetry-Slammerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Ayşe Irem (* 3. April 1999 in Osnabrück[1][2]) ist eine deutsche Poetry-Slammerin. 2025 gewann sie die Deutschsprachige Poetry-Slam-Meisterschaft.[3]

Leben

Irem stammt aus Bielefeld und studierte Architektur.[3] Außer als Performerin arbeitet sie zudem als freie Journalistin und leitet Arbeitskreise zu Poetry Slam, Mitbestimmung und kreativem Schreiben.[4] Ihre ersten Schreibversuche unternahm sie auf Türkisch, tritt jedoch vor allem mit deutschsprachigen Texten auf.[4]

Wirken

Irem wurde durch Auftritte bekannt, in denen sie sich mit Themen wie Alltagsrassismus, Zugehörigkeit und der Frage des Auswanderns befasst.[3] Bei der Ende 2025 in Chemnitz ausgetragenen 29. Deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaft setzte sie sich im Einzelwettbewerb gegen ein großes Teilnehmerfeld durch und holte den Titel.[5] Irem ist erst die dritte Frau, welche diesen Titel gewann.[3] Der Wettbewerb war Teil des Kulturhauptstadtjahres und brachte ein Teilnehmerfeld aus mehreren deutschsprachigen Ländern in Chemnitz zusammen.[6]

Einzelnachweise

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