BMG Interactive Entertainment
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BMG Interactive Entertainment entstand 1993 als Tochterfirma der Bertelsmann Music Group mit Sitz in Gütersloh als Verlag für Computerspiele. Sowohl mit europäischen Teams als auch in den USA startete 1995 die Produktion von für alle damaligen Plattformen. In Asien wurde durch BMG Japan vermarktet. Zu den Studios gehörten DMA Design und Crystal Dynamics.[1] BMG Interactive hatte Büros über 27 Ländern eröffnet und war nicht profitabel.[2]
| BMG Interactive Entertainment | |
|---|---|
| Rechtsform | Tochter von BMG |
| Gründung | 1993 |
| Auflösung | 1998 |
| Auflösungsgrund | Verkauf an Take 2 Interactive |
| Sitz | London |
| Leitung | Strauss Zelnick |
| Branche | Computerspiele |
1997 wurde die Sparte an Take 2 Interactive verkauft, darunter Vertriebs- und Franchiserechte für Grand Theft Auto, Space Station Silicon Valley, You Don’t Know Jack, Gex und Pandemonium, Monkey Hero, Special Ops. Im Gegenzug erhielt BMG 16 % Aktienanteil von Take 2.[3] Für den Verkauf war Thomas Middelhoff verantwortlich, der in dem Marktsegment keine Zukunft sah.[4] Bertelsmann selbst zog sich selbst aus dem digitalen Unterhaltungsgeschäft zurück. Ehemalige BMG-Mitarbeiter nannten ihre neue Firma Rockstar Games in Anlehnung an ihren vorherigen Arbeitgeber und schufen mit Grand Theft Auto eine der kommerziell erfolgreichsten Spielereihen.[5] Für den Verkauf selbst sollen 9 Mio.[2] bis 14 Mio.[4] US-Dollar bezahlt worden sein. Präsident von BMG Interactive war Strauss Zelnick. Auch Gary Dale, Michael Dornemann und Christoph Hartmann verließen Bertelsmann und wechselten zu Take 2.[6]
Weblinks
- BMG Interactive Entertainment bei MobyGames (englisch)