Bahnstrecke Angoulême–Barbezieux
Meterspurbahn im Département Charente in der Region Nouvelle-Aquitaine in West-Frankreich
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Die Bahnstrecke Angoulême–Barbezieux war eine 48 km lange Meterspurbahn im Département Charente in der Region Nouvelle-Aquitaine in West-Frankreich.
| Angoulême–Barbezieux Le Petit Mairat | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Bahnhof Angouleme Ville im Vordergrund, 1911–1917[Anm. 1][1] CFEC-Zug auf der Route de Bordeaux (damals Route nationale 10) zwischen Angoulême-Ville und Grelet | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ehemaliger Streckenverlauf auf einer Karte von 2026[2] | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckenlänge: | 48 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 1000 mm (Meterspur) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Geschichte

Die Meterspurstrecke wurde von der Compagnie des chemins de fer économiques des Charentes (EC, umgangssprachlich Le P’tit Mairat) erbaut und betrieben.
Der 18 km lange Streckenabschnitt Blanzac–Barbezieux wurde 1910 in Betrieb genommen und der 30 km lange Streckenabschnitt Angoulême–Blanzac 1911. 1939 wurde die Strecke stillgelegt.[2]
Als die meterspurigen Wirtschaftsbahnen („Chemins de Fer Économiques des Charentes,“ EC) 1911 in Angoulême gebaut wurden, waren die normalspurigen Hauptbahnunternehmen „Chemin de Fer de Paris à Orléans“ (P.O.) und „Chemin de Fer de l’État“ bereits seit langem in der Stadt etabliert. Jede hatte ihren eigenen Bahnhof. Ebenso waren die Strecken der „Chemins de Fer Départmentaux“ nach Rouillac/Matha und die elektrische Straßenbahn Angoulême der „Compagnie des tramways électriques d’Angoulême et Extensions“ (beide mit Meterspur) bereits in Betrieb.


Die EC-Strecke von Barbezieux näherte sich Angoulême von Südwesten entlang der Route nationale 10 (Route de Bordeaux) und erreichte 1911 den provisorischen Endbahnhof an der Route de Paris. Im folgenden Jahr wurde die EC-Strecke mittels einer Brücke über die Gleise der Chemin de Fer de Paris à Orléans verlängert und erreichte dann durch einen Tunnel ihren eigenen Bahnhof Angoulême Ville. Dieser Bahnhof wurde auf einer Betonplatte errichtet, die über den Gleisen der Chemin de Fer de l’État angelegt war. Die Strecke der Staatsbahn verlief ebenfalls durch einen Tunnel unter der Stadt. Alles in allem eine technische Meisterleistung der Belle Époque.[1]
Anmerkungen
- Die Bildüberschrift der am 24. Juli 1917 gestempelten Postkarte lautet „Blick auf den Bahnhof der Staats- und Wirtschaftsbahnen (Vue sur la gare de l'État et des Chemins de Fer Économiques)“. Das weiße Gebäude links auf dem Bild ist das Bahnhofsgebäude der meterspurigen Wirtschaftsbahn. Der Gare de l’État und einige Züge dieser Gesellschaft sind in der Mitte im Hintergrund zu sehen, rechts davon ein halbmondförmiger Ringlokschuppen. Der Fotograf stand rechts oberhalb der CFEC-Tunneleinfahrt. Unterhalb des zweiten (unleserlichen) Poststempels ist ein EC-Zug zu sehen, der in Richtung des nächsten Bahnhofs Angoulême Échange hinunterfährt. Dort gabelte die Wirtschaftsbahn in zwei Strecken: die Bahnstrecke Angoulême–Confolens und die Bahnstrecke Angoulême–Montbron–Roumazières.

