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Bahnstrecke Fredersdorf–Rüdersdorf

Nebenbahn bei Berlin From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Bahnstrecke Fredersdorf–Rüdersdorf ist eine eingleisige, 5,4 km lange Nebenbahn, die in Fredersdorf von der Ostbahn abzweigt und in Rüdersdorf bei Berlin endet. Die einzige Zwischenstation auf der Strecke war der Haltepunkt Petershagen.

Weitere Informationen Fredersdorf–Rüdersdorf (b Berlin) ...
Fredersdorf–Rüdersdorf (b Berlin)
Streckennummer (DB):6533
Kursbuchstrecke:94b (1934)
594b (1939)
101a (1946)
Streckenlänge:5,4 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Zweigleisigkeit:nein
Strecke
Ostbahn von Berlin
Bahnhof
0,000 Fredersdorf (b Berlin) 54 m ü. NHN
Abzweig geradeaus und nach links
Ostbahn nach Kostrzyn
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
1,600 Petershagen (b Berlin)
Wechsel des Eisenbahninfrastrukturunternehmens
4,548 Infrastrukturgrenze DB InfraGO / CEMEX Zement GmbH[1]
Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
5,400 Rüdersdorf (b Berlin) ehem. Personenbf.
Strecke
Anschluss CEMEX
Schließen
Bahnhof Rüdersdorf (b Berlin) im Jahr 2013

Am 15. September 1872 eröffneten die Königlich Preußischen Staatseisenbahnen die Zweigstrecke von Fredersdorf nach Rüdersdorf. Sie wurde für den Personen- und Güterverkehr genutzt. Am 1. Oktober 1891 wurde auf der Strecke der Berliner Vororttarif eingeführt. Am 30. Mai 1965 stellte die Deutsche Reichsbahn den Personenverkehr auf der Strecke ein.[2][3] Seitdem wird sie nur noch für den Güterverkehr genutzt und es besteht Anschluss an die nach BOA betriebenen Rüdersdorfer Werkbahnen. Der Berliner S-Bahn-Tarif galt auch nach Einstellung des Eisenbahnverkehr in den Bussen zwischen Fredersdorf und Rüdersdorf. Petershagen und Rüdersdorf waren bis zur Einführung gemeinsamer Tarife für S-Bahn und andere örtliche Nahverkehrsmittel Anfang der 1990er Jahre die beiden einzigen im Verzeichnis der Berliner S-Bahn-Stationen, die nur von Bussen angefahren wurden.[4]

Im Auftrag des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung wurden 2025 verschiedene Varianten und Betriebskonzepte für eine Wiederaufnahme des Personenverkehrs mit einer Machbarkeitsstudie geprüft. Aufgrund der geringen Bebauungsdichte im Umfeld der Strecke, dem attraktiveren Angebot der nahegelegenen Regionalbahn-, S-Bahn-, Straßenbahn- und Buslinien sowie Konflikten mit dem perspektivisch zunehmenden Güterverkehr wird von einer weiteren Untersuchung abgeraten.[5]

Einzelnachweise

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