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Bahnstrecke Hersbruck–Pommelsbrunn

Eisenbahnstrecke in Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Bahnstrecke Hersbruck–Pommelsbrunn ist eine 5,4 Kilometer lange Hauptbahn, welche die Bahnstrecken Nürnberg–Cheb und Nürnberg–Irrenlohe miteinander verbindet.

Weitere Informationen Hersbruck (rechts Pegnitz)–Pommelsbrunn ...
Hersbruck (rechts Pegnitz)–Pommelsbrunn
Streckennummer (DB):5926
Kursbuchstrecke (DB):870
Streckenlänge:5,4 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckengeschwindigkeit:100 km/h
Strecke
von Nürnberg Hbf
Bahnhof
0,000 Hersbruck (rechts Pegnitz) 345 m
Blockstelle
1,500 Hersbruck (rechts Pegnitz) Ost (seit 1992)
Abzweig geradeaus und nach links
nach Cheb
Brücke über Wasserlauf
4,100 Pegnitz (65 m)
Brücke
4,600 Bundesstraße 14 (40 m)
Abzweig geradeaus und von rechts
von Nürnberg Hbf
Blockstelle
5,153 Pommelsbrunn (Abzw) 355 m
Strecke
nach Irrenlohe
Quellen: [1][2]
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Geschichte

Blick nach Westen auf das Weichenfeld von Hersbruck Ost, links das Gleis aus Pommelsbrunn
Blick von Hersbruck Ost nach Osten: das rechte Gleis führt nach Pommelsbrunn

Die Aktiengesellschaft der Bayerischen Ostbahnen eröffnete am 2. Dezember 1859 den Abschnitt Hersbruck–Irrenlohe der Bahnstrecke Nürnberg–Irrenlohe. Am 15. Juli 1877 gingen der Abschnitt Nürnberg–Schnabelwaid der Bahnstrecke Nürnberg–Cheb und dessen Fortsetzung nach Bayreuth der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen in Betrieb. Während die Ostbahnstrecke links der Pegnitz verlief, wurde die Staatsbahnstrecke eingleisig rechts der Pegnitz trassiert.[3]

Um das in der Gegend von Auerbach abgebaute Eisenerz mit der Eisenbahn zur Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg befördern zu können, wurde die Verbindung Hersbruck (rechts Pegnitz)–Pommelsbrunn von der Staatsbahn geplant und am 15. Oktober 1877 eröffnet.

Bis nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs blieb die Strecke dem Güterverkehr vorbehalten. Erst in den späten 1940er Jahren wurde sie planmäßig auch von Personen- und Eilzügen befahren. Ein Grund dürfte in der Eingleisigkeit des Abschnitts Nürnberg-Laufamholz–Hersbruck (rechts Pegnitz) der Bahnstrecke Nürnberg–Irrenlohe gelegen haben; im Sommer 1943 hatte die Deutsche Reichsbahn das dortige zweite Gleis demontieren und Schienen und Schwellen an die Ostfront abfahren müssen.[3]

Streckenbeschreibung

Die Strecke beginnt am Bahnhof Hersbruck (rechts Pegnitz) und verläuft in östlicher Richtung parallel zur zweigleisigen Hauptstrecke Nürnberg–Cheb bis zur niveaugleichen Kreuzung mit der Verbindungsstraße Hersbruck–Hohenstadt (ehemals Bahnposten 30). Dort erklimmt sie mit Hilfe eines Rampenbauwerks einen Damm und biegt am Ortsbeginn von Hohenstadt Richtung Südosten ab, überquert zuerst die Pegnitz, anschließend die Bundesstraße 14 und trifft an der Abzweigstelle Pommelsbrunn auf die Bahnstrecke Nürnberg–Irrenlohe.

Züge

Die Verbindungsbahn wird heute von den Regional-Express-Zügen der Relationen Nürnberg – Hersbruck (rechts der Pegnitz) – Neukirchen (bei Sulzbach-Rosenberg) – Neustadt (Waldnaab) / Schwandorf (– Regensburg) genutzt. Diese verkehren von Nürnberg bis Hersbruck auf der rechten Pegnitzstrecke teilweise zusammen mit den Zugläufen Richtung Bayreuth / Marktredwitz und werden dann in Hersbruck geflügelt. Eingesetzt werden dabei Dieseltriebzüge der Baureihe VT 612 („RegioSwinger“). Zusätzlich verkehrten bis zu deren Einstellung zum Fahrplanwechsel Dezember 2012 auch die ALEX-Züge Nürnberg – Prag auf dieser Strecke, allerdings ohne Halt in Hersbruck. Neben dem Personenverkehr wird die Strecke auch von Güterzügen genutzt, welche meist mit den Baureihen 232 und 233 der DB AG bespannt werden.

Einzelnachweise

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