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Baika Joshi Daigaku

Universität in Japan From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Baika Joshi Daigaku (japanisch 梅花女子大学, Baika Frauenuniversität) ist eine japanische Privatuniversität für Frauen. Sie befindet sich in Ibaraki (Präfektur Ōsaka).

Gründung1878
Trägerschaftprivat
BundeslandŌsaka
Schnelle Fakten Gründung, Trägerschaft ...
Baika Joshi Daigaku
Gründung 1878
Trägerschaft privat
Ort Ibaraki
Bundesland Ōsaka
Land Japan
Präsidentin Keiko Kawamura
Website Baika Joshi Daigaku
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Baika Joshi Daigaku (2012)

Geschichte

Paul Sawayama (1877)

Zu Beginn der Meiji-Zeit gründete Pastor Paul Sawayama (1851–1887)[1] der Naniwa Christ Church im Jahr 1878 die Baika Mädchenschule (Baika Gakuen), aus der später die Baika Frauenuniversität entstand. Der Name Baika (梅花) bedeutet Pflaumenblüte. Die Schule hatte sich das Ziel gesetzt, Mädchen eine fundierte Ausbildung mit christlichen Werten anzubieten. Das Schulgebäude befand sich in Tosabori Uramachi, Nishi-ku, Ōsaka. Die Baika Gakuen war die erste Mädchenschule der Stadt.[2]

1913 wurde aus der Mädchenschule eine Oberschule; ein Jahr später wurden noch zweijährige Berufsschulkurse in Englischer Literatur und Haushaltsführung angeboten. Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1950, wurde das Junior College gegründet und schließlich 1964 die Universität.

Die Baika Joshi Daigaku blieb dem seit ihrer Gründung geltenden Motto „Herausforderung und Eleganz“ treu. Umgesetzt wird das Motto, indem die Ausbildung der Studentinnen daraufhin ausgerichtet ist, dass diese sich mit vielfältigen aktuellen Problemen auseinandersetzen und diese lösen können. Dabei soll auch die Empathie gefördert werden, die laut der Universitätswebsite wahre Eleganz ausmache.[2]

Studiengänge

Um studieren zu dürfen, muss ein Oberschulabschluss vorgewiesen und Eintrittsexamen bestanden werden. Es wird auch Studiengeld erhoben. Nach EduRank nahm die Baika Joshi Daigaku 2025 den Rang 429 von 719 untersuchten japanischen Universitäten ein.[3]

Die Hochschule verfügt über neun Abteilungen, die Bachelor- und Masterstudiengänge anbieten. Die Abteilungen sind: Medien und Information, Japanische Kultur, Internationale Liberale Kunst, Erziehungswissenschaften, Psychologie, Nahrungskultur, Gesundheit und Ernährung, Krankenpflege, Bühnenkunst sowie Dentalhygiene (Stand 2026). Es wird in kleinen Gruppen unterrichtet.[2]

Bekannte Absolventinnen

Einzelnachweise

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