Baird-Syndrom
Erbkrankheit
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Das Baird-Syndrom ist eine sehr seltene vererbliche Erkrankung mit einer Kombination von ektodermaler Dysplasie und fehlenden Hautleisten.[1]
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| Q82.8 | Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen der Haut |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
Synonyme sind: englisch Ectodermal Dysplasia, Absent Dermatoglyphic Pattern, Changes in Nails, and Simian Crease; veraltete Bezeichnung ist Basan-Syndrom[2] oder Baasan's syndrome.[3]
Die Bezeichnung bezieht sich auf den Erstautor der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1964 durch H. W. Baird.[4]
Von M. Basan gibt es eine weitere Beobachtung aus dem Jahre 1965.[5]
Verbreitung
Die Häufigkeit wird mit unter 1 zu 1.000.000 angegeben, die Vererbung erfolgt autosomal-dominant.[1]
Ursache
Der Erkrankung liegen Mutationen im SMARCAD1-Gen im Chromosom 4 am Genort q22.3 zugrunde.[6]
Klinische Erscheinungen
Klinische Kriterien sind:[1]
- Beginn im Neugeborenenalter
- Blasenbildung
- Papeln im Gesicht
- Fehlen der Hautleisten an Händen und Füssen
Hinzu können Beugekontrakturen der Finger und Zehen sowie häutige Syndaktylien kommen.