Barbara Giessmann
deutsche Lehrerin, Soziologin, Immobilienmanagerin und Politikerin
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Barbara Giessmann (* 18. Juli 1952 in Dippoldiswalde) ist eine deutsche Soziologin und Politikerin (PDS, später Die Linke).
Leben
Nach dem Abitur studierte Giessmann auf Lehramt die Fächer Mathematik und Physik und wurde anschließend als Lehrerin an der Schule der Solidarität tätig. Später promovierte sie bis 1989 zur Dr.phil. in Soziologie und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR. Nach der Wende wurde sie zeitweise an der Ludwig-Maximilians-Universität München und dann als Immobilienmanagerin tätig.
Politik
Im Mai 1990 wurde Giessmann Mitglied der ersten demokratisch-gewählten Stadtverordnetenversammlung von Ost-Berlin, der Hauptstadt der DDR. Sie engagierte sich später in Glienicke/Nordbahn in der PDS und später in der Linken, u. a. saß sie in der Gemeindevertretung. Dort ist sie bis heute als sachkundige Einwohnerin aktiv.[1]
Publikationen
- Barbara Giessmann, Ingrid Drexel (Hrsg.): Berufsgruppen im Transformationsprozeß: Ostdeutschlands Ingenieure, Meister, Techniker und Ökonomen zwischen gestern und übermorgen. Campus Verlag, Frankfurt am Main 1997, ISBN 978-3-593-35525-2.
- Barbara Giessmann: Zum sozialen Profil von Technikern im Bereich Wissenschaft/Technik und Produktion. Dissertation A, Berlin 1989.
Literatur
- Werner Breunig, Andreas Herbst (Hrsg.): Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991 (= Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin. Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 420.