Wikiwand AI

Barbara von der Lühe

deutsche Medienwissenschaftlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Barbara von der Lühe (geboren als Barbara Tölle[1] 12. August 1954 in Wiesbaden) ist eine deutsche Medienwissenschaftlerin.

Leben

Barbara Tölle ist eine Tochter des Regierungsbeamten Herbert Tölle und der Anneliese Schulze.[2] Sie studierte an der Universität Mainz und der FU Berlin Publizistik, Neuere Geschichte, Alte Geschichte, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte mit dem Abschluss M.A. Sie heiratete 1977 den Kaufmann Cord von der Lühe, die Ehe wurde 1984 geschieden.

Von der Lühe arbeitete als freie Journalistin und Filmkritikerin und als Dozentin für Neuere Geschichte an der Technischen Universität Berlin, an der sie 1997 in Neuerer Geschichte promoviert wurde und sich im Jahr 2000 habilitierte. Ab 2005 war sie dort apl. Professorin für Medienwissenschaft. Sie wurde wiederholt zu Gastdozenturen an verschiedene Universitäten in der VR China eingeladen und nahm von 2006 bis 2011 eine Professur an der Zhejiang-Universität in Hangzhou wahr.

Schriften (Auswahl)

  • ... auf Herz und Nieren geprüft ... : Entstehung, Inhalt und Wirkung des Spielfilms "Fleisch" von Rainer Erler. Siegen: Forschungsschwerpunkt Massenmedien u. Kommunikation an d. Univ.-Gesamthochsch., 1990
  • Die Musik war unsere Rettung! : die deutschsprachigen Gründungsmitglieder des Palestine Orchestra. Vorwort Ignatz Bubis. Tübingen: Mohr Siebeck, 1998
  • Die Emigration deutschsprachiger Musikschaffender in das britische Mandatsgebiet Palästina. Vorwort Avi Primor. Frankfurt am Main: Lang, 1999
  • Barbara von der Lühe, Jakob Dittmar, Frieder Bronner (Hrsg.): Grenzgänge zwischen Literatur und Medien: Festschrift für Friedrich Knilli. Media Consult Buscher Verlag, 2013, ISBN 978-3-932896-07-1

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks