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Barbara’s Baby – Omen III

Film von Graham Baker (1981) From Wikipedia, the free encyclopedia

Barbara’s Baby – Omen III von 1981 ist die zweite Fortsetzung des Horrorfilms Das Omen. In der Rolle des Damien Thorn ist der Schauspieler Sam Neill zu sehen, der hier eine seiner ersten Hauptrollen spielte. Im Film bereitet Damien Thorn als mächtiger Unternehmer und Antichrist seine Herrschaft über die Welt vor und will die angekündigte Wiederkunft Christi verhindern, während ein Mönchsorden ihn aufzuhalten versucht.

TitelBarbara’s Baby – Omen III
OriginaltitelOmen III: The Final Conflict
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Barbara’s Baby – Omen III
Originaltitel Omen III: The Final Conflict
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1981
Länge 108 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Graham Baker
Drehbuch Andrew Birkin
Produktion Harvey Bernhard
Musik Jerry Goldsmith
Kamera Phil Meheux, Robert Paynter
Schnitt Alan Strachan
Besetzung
  • Sam Neill: Damien Thorn
  • Rossano Brazzi: Bruder DeCarlo
  • Lisa Harrow: Kate Reynolds
  • Barnaby Holm: Peter Reynolds
  • Don Gordon: Harvey Dean
  • Leueen Willoughby: Barbara Dean
  • Marc Boyle: Bruder Benito
  • Milos Kirek: Bruder Martin
  • Tommy Duggan: Brother Matteus
  • Louis Mahoney: Bruder Paulo
  • Richard Oldfield: Bruder Simeon
  • Tony Vogel: Bruder Antonio
  • Mason Adams: US-Präsident
  • Robert Arden: Amerikanischer Botschafter
→ Synchronisation →
Chronologie
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Handlung

Damien Thorn, der Sohn des Teufels, ist mittlerweile erwachsen geworden und hat seine unheilige Abstammung vollständig angenommen. Er ist seit sieben Jahren Führer des weltweit operierenden Konzerns „Thorn Industries“. Sein Aufstieg zur endgültigen Herrschaft über die Welt kann nur durch zwei Dinge verhindert werden: die Wiederkunft Christi und die sieben Dolche von Megiddo, durch die Damien ausschließlich umgebracht werden kann. Am bevorstehenden 24. März sollen die Sterne im Sternbild Kassiopeia eine bestimmte Konstellation bilden und dadurch ein sogenannter zweiten Stern von Bethlehem entstehen. Damien, erkennt darin ein Zeichen der Wiederkunft Christi und will diese verhindern. Nach dem grausigen Suizid des US-Botschafters im Vereinigten Königreich wird Damien zu dessen Nachfolger ernannt. Das Amt hatte einst sein Adoptivvater Robert Thorn inne. Zudem besteht er darauf, zum Präsidenten des UN-Jugendrates ernannt zu werden.

Father DeCarlo, ein Priester eines Mönchsordens im italienischen Subiaco, weiß um Damiens wahre Identität Bescheid und beobachtet ihn seit langem aus der Ferne. DeCarlo gelangt in den Besitz der "sieben Dolche von Megiddo", die nach dem Brand aus den Ruinen des Thorn-Museums in Chicago ausgegraben wurden. Zusammen mit sechs weiteren Priestern plant er, Damien in England mit Hilfe der Dolche zu töten und das Christuskind ausfindig zu machen. Die Mönche versuchen ihren Plan in die Tat umzusetzen – zunächst während einer Fernseh-Talkshow der Journalistin Kate Reynolds, mit der Damien eine Beziehung eingeht, ein weiteres Mal während einer Fuchsjagd. Alle Versuche scheitern und Damien tötet einen Mönch nach dem anderen, bis nur noch Father DeCarlo übrig ist. Zugleich versucht er Reynolds' jungen Sohn Peter zu seinem Jünger zu machen, indem er dessen Wunsch nach einer Vaterfigur ausnutzt.

Um die Wiederkunft Christi zu verhindern befiehlt Damien seinen fanatischen Anhängern, alle Jungen zu töten, die am Morgen des 24. März 1981 im Vereinigten Königreich geboren werden und potenziell der wiedergeborene Sohn Gottes sein könnten. Nach einer Reihe von 31 Todesfällen von Säuglingen trifft Kate Reynolds auf Father DeCarlo. Er versucht sie von Damiens wahrer Identität zu überzeugen und übergibt ihr Beweise für die Morde, darunter ein Hinweis auf sein Muttermal. Kate schläft mit Damien, der sie anal vergewaltigt. Am nächsten Morgen entdeckt sie sein Muttermal. Damien weist Kates Sohn Peter an, DeCarlo zu verfolgen. Dadurch erfährt Damien, dass sein Berater Harvey Dean das Geburtsdatum seines Sohnes verschwiegen hatte und dass DeCarlo Deans Ehefrau Barbara besucht hat. Damien verlangt von Dean, dass dieser seinen eigenen Sohn tötet, doch dieser weigert sich und will das Land verlassen. Als er nach Hause zu Barbara zurückkehrt, hat diese ihren Sohn bereits unter Damiens dämonischem Einfluss getötet. Anschließend tötet sie Dean mit einem glühenden Bügeleisen.

Father DeCarlo besucht erneut Kate Reynolds und erklärt ihr, dass ihr Sohn Peter inzwischen unter Damiens Einfluss steht und das wahre Christuskind für Damien unerreichbar geworden ist. Reynolds erklärt sich bereit, DeCarlo zu helfen. Sie täuscht Damien, indem sie ihm verspricht, ihn im Austausch gegen Peter zu den Kirchenruinen zu bringen, in denen sich das Christuskind befindet. Dort entdeckt Damien jedoch DeCarlo und benutzt Peter als menschlichen Schutzschild gegen den Dolch. Während Peter in den Armen seiner Mutter stirbt, erwürgt Damien Father DeCarlo. Anschließend fordert er Christus auf, vor ihm zu erscheinen und sich ihm zu stellen. Reynolds nutzt die Gelegenheit, ihn mit dem Megiddo-Dolch von hinten zu erstechen. Damien bricht zusammen und der Sohn Gottes erscheint als körperhafter, heller Lichtschein im Torbogen über ihm und bricht dessen Macht. Bevor er stirbt, richtet Damien spottend seine letzte Worte an Christus: „Nazarener, du hast nichts gewonnen. Nichts.“ DeCarlo erscheint wieder, trägt Peters Leichnam und übergibt ihn der betenden Kate. Als sie die Ruinen verlassen, werden Bibelstellen auf dem Bildschirm eingeblendet.

Hintergrund

Der Film war ursprünglich als Abschluss einer Trilogie geplant und wurde 1980 produziert. Das Finale wurde in der Klosterruine Fountains Abbey gedreht. Die Filmmusik komponierte erneut Jerry Goldsmith.[2]

Der US-Kinostart erfolgte am 20. März 1981.[3] In Deutschland kam der Film am 23. Oktober 1981 unter dem Titel Barbara’s Baby ins Kino – eine Anspielung auf den Horrorfilm Rosemary’s Baby, in dem es ebenfalls um den Sohn des Teufels geht.[4]

Zehn Jahre später wurde die Fortsetzung Omen IV: Das Erwachen fürs Fernsehen produziert.

Synchronisation

Hauptdarsteller Sam Neill
Weitere Informationen Figur, Darsteller ...
Figur Darsteller Deutscher Sprecher
Damien ThornSam NeillVolker Brandt
Barbara DeanLeueen WilloughbyGertie Honeck
Harvey DeanDon GordonJoachim Kerzel
BotschafterRobert ArdenEric Vaessen
Bruder MatteusTommy DugganFriedrich W. Bauschulte
Bruder PauloLouis MahoneyJoachim Kemmer
CarolArwen HolmAlexandra Lange
Kate ReynoldsLisa HarrowRenate Küster
Pater De CarloRossano BrazziHorst Schön
Peter ReynoldsBarnaby HolmFrank Schaff
PräsidentMason AdamsHeinz Petruo
Diplomat auf EmpfangWilliam FoxHermann Wagner
Sekretärin des US-BotschaftersRuby WaxSabine Jaeger
ReporterMarc SmithErwin Schastok
AstronomArnold DiamondKurt Waitzmann
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Kritiken

Der Film erhielt negative Kritiken.

Weitere Informationen Quelle, Bewertung ...
Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes (Tomatometer) 29 %[5]
Metacritic (Metascore) 34/100[6]
Roger Ebert SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[7]
Chicago Tribune SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[8]
Empire SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol[9]
TV Spielfilm 👎[10]
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Das Lexikon des internationalen Films urteilte „In den Schockeffekten zurückgenommen, aber dramaturgisch sichtlich abgenutzt, erreicht der Film nur in Kameraführung und Musik das Niveau seiner Vorgänger.“[11]

Cinema kritisierte: „Uninspirierte Story mit Schockeffekten“.[12]

Das Empire Magazine bemängelte 2007, dass Sam Neill seine Rolle nicht ausfülle. Anstatt mit Spaß den Sohn des Teufels zu verkörpern, wirke er übermäßig ernst und wenig charismatisch. Dem Film fehle die düstere Kraft des Originals. Selbst die ausgefallenen Todesfälle enttäuschten. Der Film verpasse die Gelegenheit, eine würdige Fortsetzung zu erschaffen, und mache aus der Wiederkunft einen Antiklimax.[13]

Die Filmmusik von Jerry Goldsmith hingegen wurde gelobt. AllMusic sprach von einer epischen, brillanten Filmmusik, die an die Trompeten des Erzengels Gabriel erinnere und auf das bevorstehende Armageddon hinweise. Die Musik bewege sich von leise und unheilvoll bis hin zum offenen Krieg. Wie beim Original setze Goldsmith an bestimmten Stellen chorale Elemente ein. Einige Passagen erinnern an andere Arbeiten Goldsmiths, insbesondere Alien (1979) und Star Trek: Der Film (1978).[14] An anderer Stelle wird die Filmmusik als deutlich weniger aggressiv, dafür aber wesentlich unheimlicher und abwechslungsreicher als der erste Teil beschrieben. Die stimmungsvolle, magische Musik sorge für Detailreichtum von sanftem Gesang bis zum donnernden Orchester mit einem großartigen Finale und enthalte großartige chorale Steigerungen. Besonders die Stücke Main Title, The Second Coming, The Hunt und The Final Conflict werden hervorgehoben.[15]

Einzelnachweise

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