Basel-Bruderholz
Stadtteil von Basel
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Das Quartier Bruderholz (Baseldeutsch Bruederholz []) ist ein Stadtteil der Schweizer Stadt Basel.
| Bruderholz Quartier von Basel | |
|---|---|
| Koordinaten | 611775 / 264684 |
| Fläche | 2,60 km² |
| Einwohner | 9397 (30. Sep. 2021) |
| Bevölkerungsdichte | 3614 Einwohner/km² |
| BFS-Nr. | 2701-007 |
| Postleitzahl | 4059 |
| Quartierkarte | |
Das Quartier zählt mit seinen zahlreichen grosszügigen Grünflächen und einer gross angelegten Villenlandschaft zu den wohlhabenderen Teilen Basels und zeichnet sich vor allem durch seinen suburbanen Charakter nahe des Stadtzentrums aus.[1]
Lage
Der Stadtteil Bruderholz grenzt im Norden an den Stadtteil Gundeldingen (Gundeldingerstrasse), im Osten an den Stadtteil St. Alban (Reinacherstrasse) und die Gemeinde Münchenstein, im Süden an die Gemeinde Reinach sowie im Westen an die Gemeinden Binningen und Bottmingen, allesamt im Kanton Basel-Landschaft.
Das Quartier, mit einem basellandschaftlichen Höhenzug gleichnamig, liegt auf der Grossbasler Seite, südlich des Bahnhof SBB in einer reizvollen Hang- und Hügellage, dem Bruderholz, das dem Quartier den Namen gab. Das 259.61 ha grosse Quartier ist eine bevorzugte Wohngegend, in der etwa 8900 Menschen leben.
Auf dem höchsten Punkt des Bruderholzes steht der öffentlich zugängliche, 30 m hohe Wasserturm Bruderholz aus dem Jahr 1926, von welchem man eine herrliche Aussicht auf die Stadt Basel hat. Etwas abseits vom Turm liegt die 1815 als Feldbastion gegen Napoleon angelegte Batterieschanze.
Geschichte
Der Legende nach soll ein Barfüssermönch seinen Orden verlassen haben und in die Wälder ausserhalb der Stadt gezogen sein. Dort lebte er von da an alleine. Man vermutet, dass der Name Bruderholz auch von dieser Legende her stammt.
Historisch wurde das Bruderholz durch die danach benannte Schlacht (Gefecht am Bruderholz) während des Schwabenkrieges von 1499 bekannt. In Reinach befindet sich das Bruderholzdenkmal.
Das Quartier gehörte bis zum Jahr 1928 zum Stadtteil Gundeldingen und wurde erst später als eigener Stadtteil losgelöst.[2]
Am 12. Februar 2006 wurden bei einer Volksabstimmung zwei Zonenänderungen vom Volk abgelehnt. Diese hätten einen 0,5 ha grossen Ackerstreifen und einen 0,4 ha grossen Anteil an Familiengärten in eine Zone für zweigeschossige Wohnbauten geändert.
Verkehr
Wohnbezirke
Das Bruderholz ist in drei Wohnbezirke unterteilt:
- Thiersteinerrain (Gundeldingerrain)
- Batterie-Nord (Buremichelskopf, Wasserturm, Jakobsberg)
- Batterie-Süd (Hundsbuckel, Klosterfiechten, Zwölf Jucharte)

