Battenberg Bayerland Verlag
deutscher Verlag
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Der Battenberg Bayerland Verlag (bis 2024 Battenberg Gietl Verlag) mit Sitz in Regenstauf ist ein deutscher Verlag für Numismatik, historisches Papiergeld und Sammlerliteratur sowie für regionale Titel aus und für Niederbayern, Oberbayern und die Oberpfalz. Der 1994 gegründete Verlag beschäftigt etwa 20 Mitarbeiter, die sich auf die Abteilungen Vertrieb, Marketing, Lektorat, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Satz-Grafik, Buchhaltung, Abo-Verwaltung sowie Anzeigenverwaltung verteilen. Außerdem betreibt der Verlag ein eigenes Lager sowie eine eigene Versandabteilung.
| Battenberg Bayerland Verlag GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1994 |
| Sitz | Regenstauf, Deutschland |
| Leitung | Josef Roidl (Geschäftsführer) |
| Mitarbeiterzahl | 19[1] |
| Branche | Buchverlag |
| Website | battenberg-bayerland.de |
Geschichte
Die H. Gietl Verlag & Publikationsservice GmbH wurde 1994 gegründet. Neben eigenen Büchern wurden auch zahlreiche Bücher anderer Verlage zu numismatischen Themen angeboten, wie etwa das Numismatische Nachrichtenblatt (hrsg. von der Deutschen Numismatischen Gesellschaft), Münzen & Sammeln, Das Notenbuch von Dieter Hoffmann und der Katalog Das Papiergeld Bayerns von Albert Pick. 2000 wird mit der MünzenRevue von Albert Beck die größte numismatische Zeitschrift im deutschen Sprachgebiet in den Verlag integriert.
Im August 2005 erwarb der H. Gietl Verlag von der Münchner Verlagsgruppe Droemer Knaur den Battenberg Verlag. Dieser war 1956 gegründet worden und war ursprünglich ein anerkannter Wissenschaftsverlag für Physik. Daneben entwickelte er sich zum Spezialverlag für Sammler unterschiedlichster Sammelgebiete. Mit der Übernahme des Battenberg Verlags und der dazugehörigen Buchrechte wurde der H. Gietl Verlag zu einem der führenden Fachverlage für Sammlerliteratur in Europa.
Mit dem Kauf des Battenberg Verlags 2005 entwickelte sich das Unternehmen nach eigenen Angaben zu einem der größten Verlage in Deutschland für Sammlerliteratur. In dieser Sparte „Sammeln“ deckt der Verlag ein Themenspektrum ab, das über den Schwerpunkt Münzen und historisches Papiergeld bis hin zu Büchern über Porzellan, Glas, Armbanduhren, Spielzeug, Orden und Antiquitäten reicht.
2014 wurden der MZ-Buchverlag und der SüdOst-Verlag als Imprints erworben,[2] so dass die neue Sparte „Heimat“ aufgebaut werden konnte. Diese wurde durch die Übernahme des Buch- und Kunstverlags Oberpfalz[3] im Juli 2016 noch erweitert, so dass mittlerweile ein Großteil der Bavarica-Titel und Regionalpublikationen für Ostbayern aus dem heutigen Battenberg Bayerland Verlag stammt.
Mit Beginn des Jahres 2016 zog sich Heinrich Gietl aus der Geschäftsleitung zurück und Josef Roidl wurde alleiniger Geschäftsführer. Ab 4. Januar 2016 änderte sich auch der Firmenname in „Battenberg Gietl Verlag GmbH“. Am 1. Juli 2016 übernahm der Battenberg Gietl Verlag den Buch und Kunstverlag Oberpfalz und erweiterte damit sein Angebot um regionale Titel aus der nördlichen Oberpfalz.
2023 folgte eine Übernahme der Marke „Bayerland“ mit dem zugehörigen Buchprogramm. 2025 wurde der Verlag in „Battenberg Bayerland Verlag GmbH“ umbenannt.[4]
Literatur
- Wolfgang Benkhardt: Der Zoigl: Bierkult aus der Oberpfalz. Buch- & Kunstverlag Oberpfalz, Amberg 2009, ISBN 978-3-935719-57-5.
Weblinks
- Website
- Matthias Feuerer: Der Battenberg Gietl Verlag feiert Geburtstag, TV Aktuell vom 15. Mai 2019