Battery (Lied)
From Wikipedia, the free encyclopedia
Battery ist ein Lied der US-amerikanischen Metal-Band Metallica. Es wurde im Oktober 1986 als Single aus ihrem Album Master of Puppets veröffentlicht. Es war die letzte Single der Band mit Cliff Burton. Im Jahr 2021 nahm Eli Enis vom Musik-Magazin Revolver den Song in seine Liste der 15 größten Album-Opening-Songs im Metal auf.[1]
23. Oktober 1986 (Single)
| Battery | |
|---|---|
| Metallica | |
| Veröffentlichung | 3. März 1986 (Album) 23. Oktober 1986 (Single) |
| Länge | 5:13 |
| Genre(s) | Thrash Metal |
| Autor(en) | James Hetfield, Lars Ulrich |
| Album | Master of Puppets |
Musikstil
Das Lied ist in e-Moll komponiert.[2] Es hat eine ähnliche Struktur wie Fight Fire with Fire, der Eröffnungstrack von Metallicas vorherigem Album Ride the Lightning (1984).[3] Das Lied beginnt mit einer Akkordfolge der Akustikgitarre, überlagert von einer einfachen Melodie auf einer zweiten Akustikgitarre. Nach einigen Takten steigert sich die Instrumentierung abrupt zu verzerrten E-Gitarren, begleitet vom Einsatz von Schlagzeug und Bassgitarre, die die Akkordfolge und Melodie des akustischen Intros fortführen. Dieses Motiv setzt sich über mehrere Takte fort, bis es in ein sehr schnelles Thrash-Metal-Riff übergeht, das die Grundlage für den Rest des Liedes bildet. James Hetfield improvisierte den Haupt-Riff des Liedes während eines entspannten Aufenthalts in London.[4]
Hintergrund
Der Text handelt von der Kontrolle der eigenen Wut über das eigene Verhalten. Das Thema des Songs basiert jedoch auf der Thrash-Metal-Szene von San Francisco in den 1980er Jahren. Der bekannteste Club, in dem Metallica spielte, war das Old Waldorf in der Battery Street 444 in der Innenstadt von San Francisco. Die Zeile Cannot kill the family, Battery is found in me (Die Familie kann nicht getötet werden, Battery ist in mir) ist eine Aussage darüber, dass die Gesellschaft die Szene nicht versteht und dass diejenigen, die zu ihr gehören (die Familie), sie als Zeichen der Solidarität gegen die in Los Angeles populäre Glam-Metal-Szene verteidigen werden. Der Song vermittelt den Eindruck familiärer Bindungen und der positiven Freisetzung von Energie durch das Interesse an Metal.[5]
Der Song wurde erstmals am 27. März 1986 live gespielt, zusammen mit Welcome Home (Sanitarium) und Damage, Inc.[6] Battery war früher fester Bestandteil der Live-Setlist der Band und wurde häufig als Opener oder Closer gespielt. Manchmal wurde es auch vor der Pause eingesetzt. Seit 2008 teilt sich der Song seinen Platz mit anderen Album-Openern wie Blackened oder Fight Fire with Fire, meist gegen Ende des Hauptsets oder sogar in der Zugabe, da die Setlist regelmäßig rotiert wird.[7] Bei Live-Auftritten kann es vorkommen, dass der Song vor dem Zwischenspiel abbricht und James Hetfield das Publikum fragt: "Are you alive?... How does it feel to be alive?" (Dies ist auf dem Live-Album S&M zu hören.)
Auszeichnungen für Musikverkäufe
| Land/Region | Auszeichnungen für Musikverkäufe (Land/Region, Auszeichnung, Verkäufe) |
Verkäufe |
|---|---|---|
| 35.000 | ||
| 500.000 | ||
| Insgesamt | 535.000 |
Hauptartikel: Metallica/Auszeichnungen für Musikverkäufe
Coverversionen
- Eric Knudtsen (Flotsam & Jetsam), Dave Lombardo (Slayer), Mike Clark (Suicidal Tendencies) und Robert Trujillo (Suicidal Tendencies), 2000, auf dem Album Metallic Assault: A Tribute to Metallica. Lombardo spielte den Song mit Metallica auf der Bühne, als Lars Ulrich das Download Festival 2004 verpasste, und Trujillo wurde 2003 Mitglied von Metallica.
- Lagwagon verwendet die Zeile smashing through the boundaries/lunacy has found me aus dem Song Raise A Family ihres Albums Let’s Talk About Leftovers.
- Die Krupps, 2002, auf dem Tribute-Album A Tribute to the Four Horsemen.
- Dream Theater, zusammen mit dem gesamten Album Master of Puppets, das im Rahmen der Welttournee 2002 als offizielle Bootleg-Aufnahme veröffentlicht wurde.[8]
- Prototype, 2002, auf Phantom Lords – A Tribute to Metallica, veröffentlicht von Dwell Records.
- Sum 41, 2003, während der MTV Icon of Metallica-Show und vereinzelt auch während der Tour 2009–2010.
- Ensiferum, 2004, auf dem Kompilationsalbum EvIL Ultimate Metal Covers #55 und ihrer Single Tale of Revenge.
- Machine Head, 2006, auf dem Kompilation-Album Remastered: Metallica’s Master Of Puppets Revisited und auch als Bonustrack auf einigen Versionen des Albums The Blackening der Band.
Populärkultur
Der Song ist in Rock Band 2, Guitar Hero: Metallica und Fortnite Festival als spielbarer Titel enthalten. Er ist außerdem im Indie-Film Hesher (2010), im Film Project X (2012) und im Film Metallica: Through The Never (2013) zu hören.
Literatur
- Mick Wall, Malcom Dome: Metallica. Story und Songs kompakt, Berlin 2007, ISBN 978-3-86543-273-5.