Baumann-Fjord
Fjord an der Küste der Ellesmere-Insel in Kanada
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Der Baumann-Fjord, englisch Baumann Fiord, ist eine Bucht an der Westküste der Ellesmere-Insel im kanadisch-arktischen Archipel. Politisch gehört die Bucht zur Qikiqtaaluk-Region des kanadischen Territoriums Nunavut.
| Baumann-Fjord Baumann Fiord | ||
|---|---|---|
| Gewässer | Norwegian Bay, Arktischer Ozean | |
| Landmasse | Ellesmere-Insel | |
| Geographische Lage | 77° 55′ N, 86° 14′ W | |
| Breite | ca. 16 km | |
| Länge | ca. 130 km | |
| Fläche | 2 503 km² | |
| Größte Wassertiefe | 306 m | |
| Inseln | Hoved Island, Gunnars Island | |

Lage
Die Bucht liegt im Südwesten der Ellesmere-Insel zwischen der Raanes-Halbinsel und der Svendsen-Halbinsel im Nordosten sowie der Bjorne-Halbinsel im Südwesten. Er ist etwa 130 km lang und bis zu 25 km breit. Er nimmt seinen Anfang im Nordosten der Norwegian Bay zwischen „Bear Corner“ und „Goose Cape“, verläuft zunächst 40 km in östlicher Richtung, schwenkt dann nach Südosten und nach weiteren 40 km schließlich wieder nach Osten.[1] Die größten Nebenfjorde sind – im Uhrzeigersinn – Blind-Fjord, Trold-Fjord mit Starfish Bay, Troll-Fjord, Gryte Bay, Svarte-Fjord, Vendom-Fjord, Stenkul-Fjord und Sor-Fjord.[2] Der sich am Ende des Baumann-Fjords nach Norden erstreckende Vendom-Fjord ist mit einer Länge von 75 km der größte von ihnen. Im Baumann-Fjord befinden sich mehrere Inseln, von denen Hoved Island am Eingang des Svarte-Fjords mit einer Fläche von 158 km² die größte ist.[3] In ihrer Nähe wurde eine Wassertiefe von 306 m gemessen.[2] Trotz seiner nördlichen Lage mündet kein Gletscher in den Fjord.
Geschichte
Der Baumann-Fjord wurde 1901 von der Zweiten Expedition mit der Fram unter Leitung von Otto Sverdrup entdeckt und von Victor Baumann (1870–1932) erforscht und vermessen. Nach letzterem ist er benannt.[4]
