Bayerische Landgans

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Bayerische Landgänse sind Hausgänse, die in Franken, der Oberpfalz, Niederbayern und Schwaben gezüchtet wurden. „Bayerische Landgans“ ist ein Oberbegriff für die in diesen Regionen beheimateten Landschläge.[2]

Weitere Informationen Ganter auf dem Krapfengut, Liste von Gänserassen ...
Bayerische Landgans[1]
Bayerische Landgans auf dem Krapfengut
Ganter auf dem Krapfengut
Herkunft Deutschland (Süddeutschland)
Standard ohne
Gewicht
  • Ganter: bis 7,5 kg
  • Gans: bis 5 kg
Farbenschläge o. A.
Ringgröße o. A.
Bruttrieb vorhanden (Selbstbrüter)
Legezeit o. A.
Legeleistung
  • 30 Stück
  • Eigewicht: > 120 g
  • Eierschalenfarbe: Weiß
Liste von Gänserassen
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Der blaue Farbenschlag der Frankengans wurde für Schauzwecke als Fränkische Landgans vom Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter anerkannt.[3]

Bestand und Gefährdung

Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) ernannte die Bayerischen Landgänse gemeinsam mit den Bergischen Landhühnern Bergischer Kräher, Bergischer Schlotterkamm und Krüper zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2001“.[4] Sie hat die Bayerische Landgans in der Roten Liste gefährdeter Nutztierrassen in die Kategorie II (stark gefährdet) eingestuft.[5] Die GEH berichtet, 2016 – dem letzten aufgeführten Jahr – seien 172 Ganter und 266 Gänse registriert gewesen.[2] Sie hat eine Rassebetreuerin berufen.[6]

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung führte die Bayerischen Landgänse in der Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen 2013 in der Gefährdungsklasse I (extrem gefährdet). Danach gab es 2013 in Deutschland 36 Ganter und 45 Gänse.[7]

Nachweise

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