Beatbox (Club)

Club in Wuppertal From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Beatbox (auch Beat-Box oder Beat Box) war ein Club in Wuppertal-Elberfeld, der ab 1988[1] erstmals in Deutschland und auf dem europäischen Festland Rare Grooves, also neu interpretierte Sounds aus den Bereichen Jazz, House, Hip-Hop, Breakbeat, Reggae, Funk und Jungle in die deutsche Clubszene einführte. Gründer des Clubs waren Markus Kammann, Heribert Meuser und Andreas Dahm.

Beatbox-Logo

Kammann hatte früh Kontakt zu dem Londoner DJ Gilles Peterson, der mit dem Club einen Anlaufpunkt auf dem europäischen Festland hatte[2][3] und hier im Monats-Rhythmus auflegte, wobei er oftmals noch unbekannte Musiker und Bands in die Beat-Box holte. Viele später international bekannte Künstler wie Cassandra Wilson, Jamiroquai, Galliano, Coolio, House of Pain oder A Tribe Called Quest hatten hier einen der ersten Auftritte außerhalb ihrer Heimatländer.[1] Zu anderen hier tätigen DJs gehörte auch der Brite Tim Westwood. Mitarbeiter des Clubs eröffneten den Plattenladen Groove Attack, der 1992 nach Köln zog.[4][3]

Der Club musste 1996 schließen. Im Jahr 2013 wurde er an gleicher Stelle mit leicht verändertem Personal wiedereröffnet,[5] musste allerdings nur einige Monate später erneut den Betrieb einstellen.[6]

Einzelnachweise

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