Ben Ross
US-amerikanischer Maler und Fotograf
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Ben Ross (* 1902 in einem Shtetl in Rumänien; † unbekannt) war ein US-amerikanischer Maler und Fotograf, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts tätig war. Er arbeitete unter mehreren Namen, darunter Bernhard Rosenzweig, Dov Ben Tzwe und Constantine B. Ross. Er studierte an der Art Students League of New York und ist für seine expressiven und fantasievollen Werke bekannt.[1]

Leben
Ben Ross wurde 1902 in einem kleinen, von Juden bewohnten Dorf (Shtetl) in Rumänien geboren. Er entstammte einer musikalischen Familie und spielte Violine. Während der Zeit der bolschewistischen Revolution wurde er 1917 verletzt und verlor einen Teil seines linken Fingers. In jungen Jahren verließ er seine Heimat, reiste als Teil der Merchant Marines durch Europa und arbeitete unter anderem als Barbier. Anfang der 1920er Jahre gelangte er nach New York, wo er zunächst als Kameramann für Nachrichtenfilme tätig war. 1929 begann er ein Studium an der Art Students League, welches er 1933 abschloss. In dieser Zeit lernte er auch seine spätere Ehefrau Muriel Walcoff kennen. Sie heirateten 1933 und teilten später Atelier und Ausstellungen.[1]
Ben Ross’ künstlerisches Schaffen umfasst Malerei und Fotografie. Er studierte Aktzeichnen und Malerei, insbesondere unter dem Einfluss seines Lehrers Kimon Nicolaïdes. 1935 wurden seine Arbeiten in der Eighth Street Playhouse Gallery ausgestellt und als Ausdruck einer freien, ästhetischen Impulsivität beschrieben, die sich von einer rein imitierenden oder kommerziellen Kunstauffassung unterscheidet. In Ben Ross’ Werk zeigen sich imaginative und expressive Tendenzen in Form und Farbe. Sein Porträt von Nicolaïdes aus dem Jahr 1935 gehört zur Sammlung der Art Students League of New York. Neben der Malerei betätigte sich Ross auch fotografisch und hielt Personen und Szenen seiner Zeit zeichnerisch und fotografisch fest.[1]