Benedikt Reising

Schweizer Jazzmusiker (Alt- und Baritonsaxophon, Bassklarinette, Flöte, Komposition) From Wikipedia, the free encyclopedia

Benedikt Reising (* 1978 in Basel) ist ein Schweizer Jazzmusiker (Alt- und Baritonsaxophon, Bassklarinette, Flöte, Komposition)

Leben und Wirken

Reising wuchs in Steinen im Wiesental auf. Mit fünf Jahren begann er, die Blockflöte zu erlernen, die lange sein Hauptinstrument blieb. Gemeinsam mit Francesco Wilking und seinem Bruder Patrick Reising spielte er ausserdem in der Punkband «Kicking Edgar Alan Poe», die mit dem Deutschen Bundesrockpreis 1996 ausgezeichnet wurde (den sie jedoch ausschlug). Daneben begann er, Saxophon zu spielen und sich für den Jazz zu interessieren. Er studierte bei Friedhelm Schönfeld an der Musikhochschule Dresden und bei Andy Scherrer und Bert Joris an der Hochschule der Künste Bern, wo er seitdem lebt.

Mit Marc Stucki und Andreas Schaerer gründete Reising 2006 die «Jazzwerkstatt Bern».[1] Er spielte in Jazzformationen mit seltsamen Namen wie «Die Pilze»[2] oder «Hildegard lernt fliegen» und tourte international. Daneben wirkte er in Popbands wie «Tele» und gelegentlich auch in Bigbands wie dem «Swiss Jazz Orchestra». Auch verfasste er Theatermusik und arbeitete mit Tänzern. Mit dem südafrikanischen Pianisten Yonela Mnana entstand das Album «Echoes of Marabi» (2025).[3] Weiterhin ist er auf Alben von «Ballbreaker Ensemble», «Birdsong Ensemble», «Chris Combs Large Ensemble», «Der WaWaWa», Dota, Le Rex, Thandi Ntuli und dem «Swiss African Orchestra» zu hören.

Daneben unterrichtet Reising seit 2007 Saxophon an der Musikschule in Münchenbuchsee.

Einzelnachweise

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