Benno Zöllner
Maler, Grafiker, Bildhauer in Bittkau. Geb. 1957
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Leben
Zöllner absolvierte 1974–1977 eine Ausbildung am Kernkraftwerk Rheinsberg, bevor er 1978/1979 seinen Grundwehrdienst bei der NVA ableistete. Es folgte 1980–1982 zunächst ein Studium der Nachrichtentechnik, bevor Zöllner von 1985 bis 1990 Malerei und Grafik an der Kunsthochschule Berlin studierte. Anschließend war er bis 1992 Meisterschüler für Grafik an der Kunstakademie in Prag. Seither lebt und arbeitet Zöllner als freischaffender Künstler in Bittkau und Berlin. Bis 2022 war er immer wieder auch als Kunsttherapeut an der Psychiatrischen Klinik der Charité in Berlin tätig. Zudem arbeitete er 2000/01 am Theater in Stendal.
Werk
Bekannt ist Zöllner bundesweit vor allem als Zeichner auf Veranstaltungen von Firmen, Behörden und anderen Organisationen, der die Gäste mit schnellem und treffendem Strich porträtiert und damit verschiedensten Events eine besondere Note verleiht. Seine Werke wurden weltweit in zahlreichen Einzelausstellungen präsentiert. Zudem ist seine Tätigkeit als Schnellzeichner in verschiedenen Fernsehformaten dokumentiert.
2009/2010 hat Zöllner eines der sechs sogenannten Hoffnungsfenster in der evangelischen Dorfkirche Schönwalde gestaltet.[1] Im Rahmen einer Schenkung gelangte 2022 der Landtag von Sachsen-Anhalt in den Besitz eines Acrylbildes von Zöllner, welches den dortigen Plenarsaal zeigt.[2] 2025 eröffnete Zöllner eine Mini-Galerie im alten Trafohäuschen von Bittkau.[3]
Literatur
- Peter Vogelsänger: Bilder am Fluss. Gespräche mit Benno Zöllner. Berlin, 2017
- Günter Mey (Hg.): Kunst in der Altmark. Anders sehen. Halle an der Saale, 2021