Benutzer:Bautsch
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Markus Bautsch (*1964 in Berlin) ist Physiker und Hochschullehrer.
| Wissen aus tausend Jahren |
|---|
| Musicorum et cantorum magna est distantia. |
| Isti dicunt, illi sciunt, quae componit musica. |
| Nam qui facit, quod non sapit, diffinitur bestia. |
| Caeterum tonantis vocis si laudent acumina, |
| Superabit philomelam vel vocalis asina. |
| Guido von Arezzo - 11. Jahrhundert |
| A mesure qu'on a plus de lumière, |
| on découvre plus de grandeur et plus de bassesse dans l'homme. |
| Blaise Pascal - 17. Jahrhundert |
| In the absence of knowledge, our only recourse is to follow our intuitions. |
| But intuition is not the foundation for artistic freedom or creative innovation. |
| Quite the contrary. |
| The more we rely on our intuitions, the more our behaviors may be dictated |
| by unacknowledged social norms or biological predispositions. |
| David Huron - 21. Jahrhundert |
| Wissen schafft Bücher – Bücher schaffen Wissen |
| Markus Bautsch - 20. Jahrhundert |
| Wissen schafft Wikipedia – Wikipedia schafft Wissen |
| Markus Bautsch - 21. Jahrhundert |
| "Bautsch" in Tönen: |

Nach dem Abitur am Beethoven-Gymnasium hat er am Fachbereich Physik der Technischen Universität Berlin studiert und als Student mehrere Projekte am Hahn-Meitner-Institut für Kernforschung (HMI) begleitet. Seine Studienarbeit über Szintillationsdetektoren hat er bei Hans Bucka absolviert. Seine Diplomarbeit und Dissertation folgten auf den Gebieten der Rastertunnelmikroskopie sowie der Ionen- und Elektronenoptik am Optischen Institut der Technischen Universität Berlin (TUB). Dort war als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Lehre tätig und wurde 1993 bei Heinz Niedrig zum Doktor-Ingenieur promoviert. Weitere Studienschwerpunkte waren Astrophysik bei Fritz Hinderer, Informatik bei Albrecht Biedl, Geodäsie, Elektronik sowie numerische Mathematik. Er arbeitete als Freiberufler in der Softwareentwicklung, als beratender Ingenieur, an verschiedenen Universitäten und Hochschulen als Lehrbeauftragter sowie als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stiftung Warentest. Er ist planmäßiger Professor für Optomechatronik an der Berliner Hochschule für Technik.
Lehrtätigkeiten
Er hatte von 1988 bis 2025 Lehraufträge in den Fachgebieten Physik, Informatik, Optik, Elektrotechnik und Technische Mechanik an der Technischen Universität Berlin (TUB), an der Universität der Künste Berlin (UdK), an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) und an der Berliner Hochschule für Technik (BHT).
Programmiersprachenkenntnisse
Im Folgenden sind in chronologischer Reihenfolge die Programmiersprachen aufgeführt, als er begonnen hatte, damit Software zu entwickeln:
Gremienmitarbeit
Er arbeitete beziehungsweise arbeitet unter anderem in den folgenden Gremien mit:
- Federführende Projektleitung im vergleichenden Warentest und Auswertungsdatenbankentwicklung bei der Organisation International Consumer Research & Testing (2002 bis 2025)
- Normenausschuss Veranstaltungstechnik, Bild und Film (NVBF) des Deutschen Instituts für Normung (DIN) (seit 2003)
- Mitglied im Kirchenvorstand der katholischen Pfarrgemeinde Mater Dolorosa (2003 bis 2011)
- Verwaltungsrat / Ständige Gruppe der Interessenvertreter der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) (2004 bis 2020)
- Beraterkreis Technologie (BKT) der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) (seit 2004)
- End User Panel at MOBIUS (Mobility, Ubiquity and Security) - European Integrated Project developing novel technologies for trustworthy global computing (2006 bis 2008)
- Vorsitzender des Stiftungsrats der rechtsfähigen und selbständigen Stiftung Mater Dolorosa Berlin-Lankwitz (seit 2006)
- Normenausschuss Informationstechnik und Anwendungen (NIA) des Deutschen Instituts für Normung (DIN) (seit 2018)
- Verbrauchervertreter im Verbraucherrat des Deutschen Instituts für Normung (DIN) (seit 2019)
- Beirat sowie Arbeitsgruppen Astronomiegeschichte und Astronomisches Praktikum der Wilhelm-Foerster-Sternwarte (seit 2022)
Erkenntnisse
Die Vorsilbe "er-" kann unter anderem sowohl eine zielgerichtete Handlung als auch einen einen Zugewinn ausdrücken. Die Ergebnisse müssen manchmal mit mehr und manchmal mit weniger Aufwand erarbeitet werden. Dabei kann man zu Erkenntnissen gelangen.
erkannt
Quadriviale Kuriositäten: Über interessante Zusammenhänge aus dem Quadrivium.- Bautsch / Erkenntnisse: Sudelbuch mit Aphorismen.
erforscht

- Retardierte Gravitationspotentiale verursachen am äußeren Rand des von uns beobachtbaren Universums:
- die beschleunigte und inhomogene Expansion des Universums.
- die Akkumulation von Materie.
- die Häufung von primordialen schwarzen Löchern.
- die Entstehung von frühen Galaxien.
- die starke gravitative Rotverschiebung bei selbstleuchtenden Objekten inklusive der Hintergrundstrahlung.
- eine unsichtbare schwarze Schale (Englisch: black shell).
- Infolgedessen gilt das kosmologische Prinzip nicht, und das Standardmodell der Kosmologie ist gar nicht anwendbar.
- → Siehe Moving objects in retarded gravitational potentials of an expanding spherical shell (2024).
- Tarxien (2022): Über die Lage des legendären Ortes Tarschisch.
Till Eulenspiegels lustige Serie (2021): Über die Balmer-Serie bei Hans Zincken genannt Sommer und Richard Strauss.

- Archäoastronomie:
- Der Stern der Stadt Eridu (2022): Über den neuen Stern Canopus vor 6000 Jahren in Sumer.
- Die Stele vom Rocher des Doms (2022): Über die steinzeitlichen Darstellungen auf der Kalksteinstele aus Avignon.
- Die Höhlenmalerei in der Magura-Höhle (2021): Über den Himmel und Mythen in den steinzeitlichen Höhlenmalereien in Magura in Bulgarien.
- Der Kalenderstein vom Tempel Mnajdra (2020): Über die Lochreihen im Tempel von Mnajdra auf Malta.
- Die Himmelstafel von Tal-Qadi (2020); Über die steinzeitlichen Darstellungen auf der Kalksteintafel aus dem Tempel von Tal-Qadi auf Malta.
- Pythagoras in der Schmiede (2012): Über die harmonischen Klänge von antiken Steinmetzen auf Samos.
erklärt
- Rastertunnelmikroskopische Untersuchungen an mit Argon zerstäubten Metallen, die Anwendung der Heisenbergschen Unschärferelation auf die Potentialbarriere bei der Rastertunnelmikroskopie (1993)
- Kontrafakturen gregorianischen Repertoires (2008)
- Digitale bildgebende Verfahren (2011)
- Gebrauchstauglichkeit und Gebrauchswert, Masing Handbuch Qualitätsmanagement, Carl Hanser Verlag (2014 / 2021)
- Archäoastronomie:
- Plejaden-Schaltregeln: Über die Regeln zur Einschaltung von Schaltmonaten in einem Lunisolarkalender.
- Mondwenden: Über das Zustandekommen und die Ausprägung von großen und kleinen Mondwenden.
- Stabdolche: Über die waffenuntauglichen Äxte aus der europäischen Bronzezeit.
- Meton-Zyklus: Über den geheimnisvollen, aber mit 19 Jahren Geduld schon in der Vorzeit beobachtbaren Meton-Zyklus.
- Siebentagewoche: Über die sieben Namen der Wochentage.
- Bedeutung der Zahl Vier in Religionen: Über die Lebewesensymbole der Evangelisten.
- Osterdatum: Über die Berechnung des Osterdatums.
- Ochs und Esel: Über Nutztiere und die Krippe am Sternenhimmel.
- Belchen-System: Über die besonderen geographischen Bezüge zwischen den fünf Belchen.
- Programmierung:
- Strukturierte Programmierung (2012)
- Das Apfelmännchen (2021)
- Rekursive Labyrinthe (2021)
- Waldbrandsimulation (2022)
- Campinglatzrätsel (2023)
- Game of Life (2024)
ersonnen
- Die interaktive, graphische Vermessungs-Software Mensor (1997 implementiert in der Programmiersprache Component Pascal, Vorgängerprodukt "ReGIS" 1994 implementiert in der Programmiersprache Oberon) mit hochverknüpften Objekten in konsistenten relationalen Projektdatenbanken.
- Berechnung einer akustischen Transmissionline (2000): Die Anwendung komplexwertiger Funktionen und der Theorie der quasihomogenen Absorber für akustische Kanäle.
- Resolution for color photography, dblp computer science bibliography: Verfahren zur Bestimmung der Farbauflösung von Bildsensoren (2006).
- Die gleitende Abwertung bei der Bewertung von Produkten im vergleichenden Warentest mit stetigen, stückweise linearen Bewertungsfunktionen (2008).
- Hybridlied (2010): Ein Lied aus zwei unterschiedlich zu hörenden Melodien in akustischer Analogie zum Hybridbild.
- Programming Language Capsula (2012): Eine objektorientierte visuelle Programmiersprache.
erfunden
- Vorrichtung zum Erzeugen eines Strahls beschleunigter Ionen und/oder Atome: Patentschrift DE4242616A1 vom 13. Juni 1996 für das Quarz-Kapillaritron.
- Verfahren zur Herstellung von Kapillaren sowie deren Verwendung für eine Vorrichtung zum Erzeugen eines Strahls beschleunigter Ionen und/oder Atome: Patentschrift DE4242616C2 vom 13. Juni 1996.
erdacht
- Anteus und Tiro: Fiktive mittelalterliche Dialoge zwischen einem Lehrer und seinem Schüler.
- Das Magura-Epos: Die Nacherzählung eines in steinzeitlichen Höhlenmalereien festgehaltenen Schöpfungsmythos.
ermöglicht
- Veni Sancte Spiritus / In Paradisum, aus: Narziss und Goldmund, Choir Master (2019)
erhalten

- Ehrenpreis der Berliner Hochschule für Technik für die Erstellung eines Podcast-Jingles. (2024)
erfragt
- Welche bekannte Melodie verbirgt sich hinter diesem verwirrenden Tonbeispiel in D-Dur ?
Sonstiges
- Ausgebildeter Sänger
- Leitung einer Choralschola (seit 2002) und eines gemischten Laienchores (2010 bis 2025)
- Gründungsmitglied vom LeaderChor Berlin (2006)
- Bass im MendelssohnKammerChor Berlin (seit 2009)
- Lieder
- „Je suis ravi de mon Uranie“, ein Air de Cour von Étienne Moulinié.
- „In der Fremde“, Nummer 1 aus dem Zyklus „Liederkreis“ opus 39 von Robert Schumann, Text von Joseph von Eichendorff.
- „Ich will meine Seele tauchen“, Nummer 5 aus dem Zyklus „Dichterliebe“ opus 48 von Robert Schumann, Text von Heinrich Heine.
- „Die Könige“, Nummer 3 aus dem Zyklus „Weihnachtslieder“ opus 8 von Peter Cornelius. Die Klavierbegleitung stellt den Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ dar.
- „Auld Lang Syne“, ein im englischsprachigen Raum sehr bekanntes schottisches Volkslied.
Weblinks
- Webseite von Markus Bautsch bei der Berliner Hochschule für Technik (BHT)
- Veröffentlichungen von Markus Bautsch auf dem Dokumentenserver Researchgate
- Markus Bautsch, ORCID
- Markus Bautsch bei IMDb
- Markus Bautsch (Q107612678), Wikidata
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bautsch, Markus |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Physiker |
| GEBURTSDATUM | 16. Februar 1964 |
| GEBURTSORT | Berlin |