Benutzer:Fossa/RD
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Robi Damelin ist eine südafrikanisch-israelische Aktivistin, die sich für Frieden einsetzt. Ihr Sohn David wurde 2002 von einem palästinensischem terroristischen Scharfschützen erschossen, als er als Reservist in den IDF diente.[1][2][3][4][5][6][7][8]
Leben
Damelin wuchs in einer politisch progressiven, jüdischen Familie in Südafrika während der Apartheid auf.[9] Ihre Älteren waren in der Anti-Apartheid-Bewegung aktiv, ihr Onkel hatte 1956 Nelson Mandela bei einem Prozeß wegen Landesverrats verteidigt. In ihren 20ern verließ sie Südafrika für Israel und meldete sich als Freiwillige im Sechstagekrieg. Danach ließ sich sich in einem Kibbutz nieder und lernte Hebräisch. Sie heiratete und gebar zwei Söhne, David and Eran. Beruflich arbeitete sie zunächst bei The Jerusalem Post und danach mit Immigranten. Nach ihrer Scheidung zog sie nach Tel Aviv, wo sie eine Marketingfirma aufbaute.
Ihr Sohn David war in der Reserve der IDF, wo er in Ofra stationiert war. Ein palästinensischer Heckenschütze ermordete ihn dort am 3. März 2002 im Alter von 28 Jahren. Der Heckenschütze wurde im Oktober 2004 festgenommen.[10]
Damelin ist Sprecherin und Abteilungsleiterin für „Internationale Beziehungen“ bei The Parents Circle-Families Forum, einer NGO von jüdischen and palästinensischen Familien, die im Nahostkonflikt Angehörige verloren haben.[11][12][13][14]
Sie schreibt für The Forward,[15] Haaretz[16] und andere Massenmedien. Im Dokumentarfilm One Day after Peace von Erez Laufer ist sie Protagonistin.[17] Sie hält transnational Vorträge, oft bei politischen Institutionen, so beim Europäischem Parlament oder dem britischem Unterhaus.[18][19][20][21]