Benzalazin

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Benzalazin ist eine organische Verbindung. Es ist ein Azin des Benzaldehyds.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Benzalazin
Allgemeines
Name Benzalazin
Andere Namen
  • Benzaldehydazin
  • Dibenzylidenhydrazin (IUPAC)
Summenformel C14H12N2
Kurzbeschreibung

kristallin, hellgelbe Prismen[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
  • 588-68-1
  • 28867-76-7 (trans,trans-Isomer)
EG-Nummer 209-627-6
ECHA-InfoCard 100.008.753
PubChem 5324610
ChemSpider 83176
Wikidata Q24386902
Eigenschaften
Molare Masse 208,25 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

92–93 °C[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[2]
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 315319335
P: 261305+351+338[2]
Toxikologische Daten

600 mg·kg−1 (LD50, Maus, i.p.)[3]

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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Darstellung

Benzalazin kann durch Reaktion von Benzaldehyd mit Hydrazinsulfat in Ammoniumhydroxid-Lösung gewonnen werden.[4]

Eigenschaften

Benzalazin kristallisiert in hellgelben Prismen. Die Verbindung ist leicht löslich in Schwefelkohlenstoff, aber auch in Hexan und anderen flüssigen Alkanen. In Alkanolen ist die Substanz etwas schwerer löslich. Das Dipolmoment beträgt 1,0 bei 18 °C. Der Schmelzpunkt liegt bei 93 °C. Die Verbindung ist bei höherer Temperatur thermisch instabil. Eine DSC-Messung zeigt ab 207 °C eine stark exotherme Zersetzung mit einer Wärmetönung von −870 J·g−1 bzw. −181,2 kJ·mol−1.[5]

Verwendung

Die Verbindung diente zum Beispiel als UV-Stabilisator für Kunststoffe.[6]

Sicherheitshinweise

Gemäß dem europäischen Altstoffverzeichnis EINECS ist Benzalazin ein Altstoff und hat die EG-Nummer 209-627-6. In Deutschland hat der Stoff die Wassergefährdungsklasse 3.

Einzelnachweise

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