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Bergbau im Kreis Warendorf

Der Bergbau im Kreis Warendorf erstreckte sich über den Abbau von Strontianit im 19. Jahrhundert und den Abbau von Steinkohle im 20. Jahrhundert From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Bergbau im Kreis Warendorf erstreckte sich über den Abbau von Strontianit im 19. Jahrhundert und den Abbau von Steinkohle im 20. Jahrhundert.

Zeche Westfalen, Ahlen, 1959

Geschichte

Die Vorkommen des Strontianits im südlichen Münsterland wurden ab 1875 in größerem Maße erschlossen, weil man entdeckt hatte, dass das Mineral hilfreich ist bei der Restentzuckerung der Melasse in der Zuckerproduktion. Ferner eignet es sich auch zur Produktion von Feuerwerk und Leuchtspurmunition. Im Kreis Warendorf wurde unter anderem in Drensteinfurt, Vorhelm und auch in Sendenhorst gefördert. Der Boom endete 1893, als Strontianit durch das billigere Coelestin aus Vorkommen in England und Sizilien ersetzt wurde.[1][2][3][4]

Allein in Drensteinfurt gab es 183 Gruben.[5] In Ahlen gab es ab 1880 mehr als 20 kleine Schachtanlagen um Ahlen.[6]

Die Gruben hatten oft mehrere Sohlen. Den tiefsten Schacht hatte die Grube Alwine in Ahlen-Vorhelm mit 110 m.[7]

Die Zeche Westfalen in Ahlen förderte Steinkohle von 1913 bis 2000. Einige Teile der Anlage stehen heute unter Denkmalschutz.

Liste

Ahlen
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Alwine Vorhelm Steinkohle; Schacht mit 110 m Tiefe
Zeche Westfalen Ahlen Steinkohle Lage 1913 2000
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Beckum
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Glücksborn Beckum Salzsole[8] 1868 (um)
Westfalen XV Beckum / Ennigerloh Steinkohle[8] 1906 (um)
Westfalenland Beckum / Neubeckum / Neuahlen Steinkohle[8] 1914 (um)
Wildermann Beckum / Neuahlen / Dolberg / Lütke Steinkohle[8] 1914 (um)
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Lippetal
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Clara Lippborg Solquelle[8] 1907 (um)
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Siehe auch

Einzelnachweise

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