Berlewin

Ordensritter des Deutschen Ordens From Wikipedia, the free encyclopedia

Berlewin von Freiberg oder von Vriberg († 1243/1244[1] bei Rondsen (heute Stadtteil von Graudenz)) war ein Ordensritter des Deutschen Ordens.

Leben

Berlewin soll aus einem Meißener Ministerialengeschlecht stammen.[1] Im Jahr 1233 war Berlewin Pfleger in Kulm und trat als Urkundenzeuge auf.[2] Einige Jahre später, 1239 wurde er Vizelandmeister in Preußen.[3] Eine abgaben- und lastenfreie Landverleihung an Ernst Dietrich von Tiesenau durch Berlewin als Landmeister ist in diesem Jahr dokumentiert.[4] Weiterhin soll er gegen Natangen militärisch vorgegangen sein. Seine Amtszeit als Ordensmarschall in den 40er Jahren ist etwas undeutlich, die Angaben reichen von 1240[1] bis 1244[5]. Jedenfalls war diese Periode vom Ersten Prußenaufstand gezeichnet. In den Kämpfen ist er zwischen Sommer 1243 und Winter 1244 mit 400 Rittern in der Schlacht bei Rondsen[6] gefallen.[1]

Einzelnachweise

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