Bernadette will töten

Film von Robert Herzl und Oliver Paulus (2025) From Wikipedia, the free encyclopedia

Bernadette will töten ist eine deutschsprachige Horrorkomödie von Robert Herzl und Oliver Paulus.[1] Der Film wurde 2024 produziert und im Januar 2025 uraufgeführt. Es handelt sich um eine schweizerisch-österreichisch-polnische Koproduktion von Motorfilm, dem Verein zur Neuinterpretation österreichischen Kulturgutes und P49 Production. In den Hauptrollen sind Julia Dorothee Brunsch, Isabelle von Stauffenberg, Dolores Winkler und Markus Mössmer zu sehen.[2][3]

TitelBernadette will töten
ProduktionslandSchweiz, Österreich, Polen
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2025
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Bernadette will töten
Produktionsland Schweiz, Österreich, Polen
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2025
Länge 93 Minuten
Produktions­unternehmen Motorfilm
Verein zur Neuinterpretation österreichischen Kulturgutes
P49 Production
Stab
Regie Robert Herzl
Oliver Paulus
Drehbuch Robert Herzl
Produktion Robert Herzl
Oliver Paulus
Musik Jakob Eisenbach
Frizz Fischer
Thomas Hofstädter
Max Schamschula
Marcel Vaid
Jochen Wenz
Martin Daniel Zorzano
Kamera Georg van der Weyden
Schnitt Oliver Paulus
André Bigoudi
Besetzung
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Handlung

Bernadette ist mit ihrem Alltag, der Künstlichkeit des Internets und der Erwartung unzufrieden, sich in die Gesellschaft einfügen zu müssen. Im Netz trifft sie auf das Influencer-Paar Kitty und Peter, das plant, die Studentin Lotte in einem Livestream zu ermorden, um Aufsehen zu erregen. Bernadette schließt sich dem Vorhaben an, doch die Dinge entwickeln sich anders als von ihr erwartet.[4][5][2]

Produktion

Regie führten Robert Herzl und Oliver Paulus. Herzl verfasste auch das Drehbuch. Als Produzenten fungierten Herzl und Paulus. Die Kamera führte Georg van der Weyden, den Schnitt übernahmen Paulus und André Bigoudi.[2]

Laut Swiss Films ist der Film eine Koproduktion zwischen der Schweiz, Österreich und Polen. Als Produktionsfirmen werden Motorfilm, der Verein zur Neuinterpretation österreichischen Kulturgutes und P49 Production genannt.[2]

Die Dreharbeiten wurden in Wien und Horneburg durchgeführt.[6] Nachdem die Dreharbeiten im Dezember in Wien begonnen hatten und eine dort vorgesehene Location aus versicherungstechnischen Gründen ausgefallen war, schlug Hauptdarstellerin Julia Dorothee Brunsch das Horneburger Schloss als Drehort vor. Innerhalb weniger Wochen wurde das Schloss als Set eingerichtet. Robert Herzl bezeichnete das Schloss als „vierter Hauptdarsteller“ des Films.[6]

Veröffentlichung

Bernadette will töten wurde im Januar 2025 uraufgeführt.[2] Der Film wurde unter anderem bei den Solothurner Filmtagen gezeigt.[2][7] Später wurde er auf Play Suisse veröffentlicht und auch bei Apple TV gelistet.[4][5]

Im deutschsprachigen Home-Entertainment- und Digitalvertrieb wurde der Film von Donau Film für den 26. März 2026 angekündigt.[8][9]

Der Film wurde zudem beim Brugggore Horror Movie Festival gezeigt, wo Paulus und Herzl an einer Live-Q&A teilnahmen.[10]

Kritik

Filmverstand bezeichnete Bernadette will töten als schweizerisch-österreichische Koproduktion und als Internet-Splatter-Satire. In der Besprechung hieß es, der Film sei für reine Satire zu blutig und für reines Splatterkino zu dialoglastig.[11]

Eine Rezension bei OFDb ordnete den Film als Horrorkomödie ein und nannte Robert Herzl und Oliver Paulus als Regisseure.[12]

In der Ausgabe 117 von Deadline – Das Filmmagazin war ein Interview mit Robert Herzl und Oliver Paulus über den Film enthalten.[13] In derselben Ausgabe erschien auch eine Besprechung des Films:

„BERNADETTE WILL TÖTEN ist eine schwarzhumorige Indie-Produktion irgendwo zwischen Killerkomödie und Social-Media-Schelte. […] Auf übertriebenen Action oder schicksalhafte Dramatik wird verzichtet, im Fokus stehen die tapsigen Gehversuche einer Killer-Azubine mit möglichst wenig emotionaler Fallhöhe. […] Julia Dorothea Brunsch schneit als komplette Verweigerung gegenüber allem, was Social Media, Selbstoptimierung und das Ableben der ganzen Menschheit angeht, in die zunehmend blutige Geschichte – eine himmlisch nihilistische Antiheldin.“

Deadline[14]

Einzelnachweise

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