Bernard Butler (Musiker)

britischer Gitarrist From Wikipedia, the free encyclopedia

Bernard Joseph Butler (* 1. Mai 1970 in Stamford Hill, London, England) ist ein britischer Musiker und Musikproduzent. Er gilt als einer der einflussreichsten Gitarristen seiner Generation.[1]

Bernard Butler

Werdegang

Zu Beginn der Britpop-Ära gründete Butler 1989 gemeinsam mit Sänger Brett Anderson die Band Suede, die zu einer der bekanntesten und erfolgreichsten Gruppen des Genres avancieren sollte. Nach zwei Alben und seinem Ausstieg bei Suede im Jahr 1994 ersetzte er 1995 kurzzeitig Nick McCabe als Gitarrist bei The Verve, bevor er noch im selben Jahr ein Album mit dem Sänger David McAlmont als McAlmont & Butler veröffentlichte. Es folgten zwei Solo-Alben Ende der 1990er Jahre und ein weiteres mit McAlmont, ehe sich Butler 2004 erneut mit Brett Anderson zusammentat und die Band The Tears gründete. Das Projekt erwies sich jedoch als recht kurzlebig und brachte nur ein einziges Album (Here Come The Tears, 2005) hervor, bevor es 2006 schon wieder Geschichte war.[2]

Als Produzent trug Butler 2008 maßgeblich zum Erfolg des Debütalbums Rockferry der walisischen Künstlerin Duffy bei, das Werk erhielt unter anderem 2009 einen Grammy in der Kategorie „Best Pop Vocal Album“ und einen BRIT Award als „British Album of the Year“. Butler persönlich wurde außerdem am selben Abend mit einem BRIT Award in der Kategorie „Producer’s Award“ ausgezeichnet. Bei den Music Managers Forum Awards 2008 wurde er zum Produzenten des Jahres gewählt und bei den Music Week Awards 2009 in der Kategorie „Bester Produzent nominiert. Weitere Kollaborationen als Produzent oder Songwriter entstanden unter anderen mit The Libertines, Tricky, Black Kids, Kate Nash, The Cribs, James Morrison, Sophie Ellis-Bextor, Texas und Mull Historical Society.[2]

Diskografie

Alben

  • 1995: The Sound of McAlmont & Butler (gemeinsam mit David McAlmont als McAlmont & Butler)
  • 1998: People Move On (UK: SilberSilber)[3]
  • 1999: Friends and Lovers, Creation Records Ltd.
  • 2002: Bring It Back (gemeinsam mit David McAlmont als McAlmont & Butler)
  • 2022: For All Our Days That Tear the Heart, mit Jessie Buckley
  • 2024: Good Grief

Singles

Einzelnachweise

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