Bernhard Fell

deutscher Chemiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Bernhard Fell (* 29. August 1929 in Aachen; † 6. März 2021 in Prerow) war ein deutscher Chemiker und Professor für Technische Chemie und Petrolchemie der RWTH Aachen.[1]

Leben und Wirken

Bernhard Fell, Sohn von Käthe Fell, geborener Dobbelstein, und des Beamten Winand Fell, studierte Chemie an der Technischen Hochschule Aachen, wurde Diplom-Chemiker und 1958 zum Dr. rer. nat. promoviert. Er habilitierte sich 1968 im Arbeitskreis von Friedrich Asinger, war ab Juni 1968 Privatdozent am Lehrstuhl für Technische Chemie und Petrolchemie und ab 1970 Wissenschaftlicher Rat und Professor an der TH Aachen. Im Jahr 1987 wurde er Universitätsprofessor und im September 1993 emeritiert.

Der Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit lag auf dem Gebiet der Hydroformylierung, wo er den Einfluss verschiedener Liganden[2], den Einfluss von Kohlenstoffmonoxid- und Wasserstoffpartialdrücken und anderer Parameter auf die Isomerenverteilung bei der Hydroformylierung untersuchte. Er entwickelte für diese Reaktion das Konzept der Thermoregulierten Phasentransferkatalyse[3] und war Patentinhaber.

Bernhard Fell war katholisch, ab 1959 mit der promovierten Chemikerin Marit Fell, geborener Voigt, verheiratet und hatte vier Kinder (Frank-René, Sonja-Suzette, Anja Yvonne und Holger Marcel).

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Bernhard Fell, Hans-Ulrich Hög, Georg Feichtmeier: Cyclocarbonylierungsreaktionen mit Alkinen und Olefinen (= Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen. Band 3105), ISBN 3-531-03105-8.

Literatur

  • Fell, Bernhard. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 297.

Einzelnachweise

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