Bernhard Krawinkel

1851 bis 1936 Geburtsort Bergneustadt (Rheinland) Sterbeort Vollmerhausen bei Gummersbach Beruf/Funktion Textilindustrieller ; Politiker Konfession evangelisch Namensvarianten Krawinkel, Bernhard Krawinkel, Bernhard L. Krawinkel, Bernhard Leopold From Wikipedia, the free encyclopedia

Bernhard Krawinkel (* 10. September 1851 in Neustadt; † 24. Dezember 1936 in Vollmershausen) war ein deutscher Unternehmer und Politiker.

Leben

Sein Großvater Johann Leopold Krawinkel war der Gründer des Familienunternehmens Leop. Krawinkel.

Bernhard Krawinkel besuchte die Berliner Gewerbeakademie. Mit einem Studienfreund gründete er zunächst ein Büro für Straßen- und Eisenbahnbau in Berlin.

1878 trat er in das Unternehmen seiner Familie ein. Von 1897 bis 1921 war er Unternehmensleiter und anschließend bis 1936 Vorsitzender des Beirats.

Er trug den Ehrentitel eines (königlich preußischen) Kommerzienrats.[1]

Politik

Ab 1886 war Krawinkel Stadtverordneter in Gummersbach. Auch im Kreistag und Provinziallandtag der Rheinprovinz (1888–1892 und 1905–1933) war er tätig. Von 1893 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs war er für die Nationalliberale Partei Mitglied im Preußischen Abgeordnetenhaus. Er bekannte sich 1917 zur Deutschen Vaterlandspartei und war 1919 Mitgründer der Deutschnationalen Volkspartei im Bergischen Land. 1920 wurde er erneut Mitglied des Provinziallandtags. Er trat 1924 dem Bund für Nationalwirtschaft und Werkgemeinschaft bei.[1]

Literatur

Einzelnachweise

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