Bernhard Weiß (Jurist)
deutscher Polizist und Polizeivizepräsident in Berlin während der Weimarer Republik (1880–1951)
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Bernhard Weiß (geb. 30. Juli 1880 in Berlin; gest. 29. Juli 1951 in London) war ein deutscher Jurist und Kriminalpolizist. Zur Zeit der Weimarer Republik war er in Berlin Leiter der Politischen Polizei, Chef der Kriminalpolizei und von 1927 bis 1932 Polizeivizepräsident.

Jugend, Studium und Militärdienst
Bernhard Weiß war ein Sohn des Getreidegroßhändlers Max Weiß aus Oranienburg und seiner Frau Emma, geb. Strelitz, die aus Breslau kam. Er hatte drei ältere Schwestern und zwei jüngere Brüder. Die Eltern entstammten liberalen jüdischen Familien. Der Vater war Vorsitzender der Synagogenvorstands Fasanenstraße in Charlottenburg und im Beirat der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Bernhard Weiß besuchte zunächst das Französische Gymnasium Berlin, wechselte aber mit 13 Jahren aufgrund gesundheitlicher Probleme und schulischer Schwierigkeiten nach dem Tod der Mutter auf das Fridericianum in der thüringischen Kleinstadt Rudolstadt, an dem er 1900 das Abitur ablegte.
Anschließend studierte er Rechtswissenschaften an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Berlin und München. Noch während des ersten Semesters wurde er im Sommer 1900 nach einer tätlichen Auseinandersetzung mit einem Burschenschafter, der ihn judenfeindlich beleidigt hatte, von der Universität Freiburg ausgeschlossen. Während der Berliner Studienzeit trat er der Freien Wissenschaftlichen Vereinigung bei. Er schloss 1903 in Berlin das erste juristische Staatsexamen ab und wurde preußischer Gerichtsreferendar. An der Universität Würzburg wurde er 1904 zum Dr. jur. et Dr. rer. pol. promoviert. Thema seiner staatsrechtlichen Dissertation war die Geschäftsordnungsautonomie des Reichstags.[1] Wegen der antisemitischen Vorbehalte im preußischen Militär trat er 1904 als Einjährig-Freiwilliger ins 1. Chevaulegers-Regiment „Kaiser Nikolaus von Rußland“ der bayerischen Armee ein,[2] erhielt dort 1906 das Reserveoffizierspatent und wurde 1908 Leutnant der Reserve. Bayerns Armee war damals die einzige in Deutschland, in der Juden den Offiziersrang erreichen konnten.[3]
Nach dem Referendariat bestand er das zweite („große“) Staatsexamen und wurde 1909 zum Gerichtsassessor ernannt. Noch in der Zeit des Kaiserreichs betätigte sich Weiß im Verein zur Abwehr des Antisemitismus und in der 1908 gegründeten Vereinigung für das Liberale Judentum in Deutschland. Als deutscher Patriot lehnte er die Idee einer Auswanderung nach Palästina und der Schaffung eines Judenstaats entschieden ab und engagierte sich im „Antizionistischen Komitee“.[4] Im Ersten Weltkrieg wurde er als bayerischer Offizier reaktiviert, zunächst in einer Sanitätskompanie. Nach seiner Versetzung zum Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 14 stieg er 1917 zum Rittmeister auf und erhielt im selben Jahr das Eiserne Kreuz 1. Klasse.[5]
Karriere in der Berliner Polizei
Im Sommer 1918 wurde er auf Wunsch des preußischen Innenministers Bill Drews vom bayerischen Militär freigestellt und als stellvertretender Leiter der Kriminalpolizei in Berlin in den Polizeidienst aufgenommen. Dort fand er sich „als erster Jude in [der] bis dahin judenreine[n] preußische[n] Verwaltung“.[6] Er behielt seine Position auch nach der Novemberrevolution und der Gründung der Weimarer Republik unter dem sozialdemokratischen Polizeipräsidenten Eugen Ernst. Dessen Nachfolger Wilhelm Richter, ebenfalls Sozialdemokrat, beauftragte Weiß 1920 – nach dem gescheiterten Kapp-Putsch – mit dem Aufbau der „Politischen Polizei“ zur Bekämpfung links- und rechtsextremer Gegner der demokratischen Republik. Gleichzeitig wurde er zum Oberregierungsrat befördert.[7] Er leitete 1922 die Ermittlungen nach dem Mord an Reichsaußenminister Walther Rathenau. Unter damals ungewöhnlicher Einbeziehung der Presse konnte mehr als ein Dutzend an der Mordverschwörung Beteiligter dingfest gemacht werden. Wie Rathenau gehörte Weiß der liberalen DDP an.[8]
Weiß heiratete in Berlin am 5. März 1921[9] Edith Lotte Buß (1900–1952), das Paar bekam eine Tochter. Durch seine kunstliebende Gattin wurde er mit den führenden Künstlern der Weimarer Republik bekannt. Der Operntenor Richard Tauber und der Dirigent Bruno Walter waren Freunde des Hauses, sodass Weiß zu einer festen Größe auch im Berliner Kulturbetrieb wurde. Wie schon sein Vater war Bernhard Weiß aktives Mitglied im Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens und schrieb in den 1920er-Jahren Beiträge für die CV-Zeitung.[10] Als Nachfolger seines verstorbenen Vaters wurde er 1926 ins Kuratorium der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums gewählt.[11]

Weiß wurde 1925 Chef der Kriminalpolizei und stieg 1927 unter Karl Zörgiebel zum Polizeivizepräsidenten in Berlin auf. Er hatte eine Kämpfernatur und griff gemeinsam mit Zörgiebels Nachfolger Albert Grzesinski (1930–1932) als einer der wenigen republikanisch gesinnten höheren Polizeibeamten systematisch gegen Rechtsbrüche durch. Er wurde Opfer regelmäßiger Diffamierungskampagnen der aufkommenden NSDAP unter dem Berliner Gauleiter Joseph Goebbels, der Weiß wegen seiner jüdischen Herkunft stets als „Isidor Weiß“ bezeichnete und den Schmähbegriff „ViPoPrä“ (für Vizepolizeipräsident) gegen ihn einführte, wobei diese Bezeichnung gleichermaßen auch von ihm Wohlgesinnten humorvoll-wohlwollend genutzt wurde. Besonders in Goebbels’ Hetzpostille Der Angriff war Weiß ständig Gegenstand antisemitischer Diffamierungen in Texten und Karikaturen. In Weiß hatte Goebbels einen Feind gefunden, der seiner nationalsozialistischen Ideologie entsprach: ein Bürger jüdischer Herkunft und Repräsentant der Republik, im NSDAP-Jargon „Vertreter des Systems“. Weiß schlug zurück und überzog Goebbels mit mehr als sechzig Prozessen, die zwar an für sich erfolgreich verliefen, jedoch keine effektive langanhaltende Wirkung hatten.[12]
1930 verfassten Weiß, Hans Schoch als leitender Beamter der Abteilung IA (Politische Polizei) im Berliner Polizeipräsidium und Johannes Stumm, der Außendienstleiter der Politischen Polizei, ein Gutachten zur Verfassungstreue der NSDAP und ihrer führenden Persönlichkeiten. Robert Kempner unterstützte sie dabei. Die vier kamen zu dem Ergebnis, dass die NSDAP eine staatsfeindliche Verbindung sei und dass Hitler, Goebbels und andere wegen des Verdachts schwerer Straftaten sowie der Förderung und Zugehörigkeit zu einer staatsfeindlichen Verbindung verfolgt werden müssten. Am 28. August 1930 übermittelte Weiß die Denkschrift dem Leipziger Oberreichsanwalt Karl August Werner, um ihn zu einer Anklageerhebung zu veranlassen. Doch dazu kam es nicht. Das Verbotsverfahren unterblieb vor allem, weil die Regierung meinte, man müsse die NSDAP als einen politischen Gegner bekämpfen, statt juristisch gegen sie vorzugehen.[13]
Große öffentliche Aufmerksamkeit erregte ein von Weiß persönlich geleiteter Polizeieinsatz im Plenarsaal des Reichstags am 12. Mai 1932. Anlass war ein Vorfall am Vormittag desselben Tages, bei dem mehrere NSDAP-Abgeordnete den Journalisten Helmuth Klotz zusammengeschlagen hatten, als dieser mit dem SPD-Vorsitzenden Otto Wels im Restaurant des Reichstages saß. In der Plenarsitzung gab Reichstagspräsident Paul Löbe daraufhin bekannt, dass er der Polizei die Befugnis zur Verfolgung der im Hause verübten Straftaten erteilt habe, und schloss die vier NSDAP-Abgeordneten Edmund Heines, Hans Krause, Fritz Weitzel und Wilhelm Stegmann für dreißig Tage von den Sitzungen des Reichstags aus. Als diese sich weigerten, den Plenarsaal zu verlassen, brach Löbe die Sitzung ab. Wenige Minuten später ließ der anwesende Bernhard Weiß den Plenarsaal durch Polizeikräfte stürmen, wobei seitens der NSDAP-Fraktion und insbesondere von Goebbels „Isidor“-Rufe laut wurden. Zwei NSDAP-Abgeordnete wurden festgenommen, die übrigen Tatverdächtigen stellten sich schließlich nach einer entsprechenden Zusage des NSDAP-Fraktionsvorsitzenden Wilhelm Frick.
Entlassung und Emigration
Nach der Absetzung der Regierung Preußens („Preußenschlag“) durch den Reichskanzler Franz von Papen 1932 verlor auch Weiß sein Amt. Nach seiner Verhaftung im Polizeipräsidium am Alexanderplatz durch Soldaten der Reichswehr und Beamte der Reichsregierung und anschließender kurzer Haft wurde er gemeinsam mit Polizeipräsident Grzesinski und dem Kommandeur der Berliner Schutzpolizei Magnus Heimannsberg freigelassen. Eine der Bedingungen hierfür war, dass er schriftlich seinen Verzicht auf jede weitere dienstliche Tätigkeit erklären musste. Weiß bestätigte dies: „Nach meiner gewaltsamen Entfernung aus dem Amte erkläre ich mich bereit, mich jeder weiteren dienstlichen Maßnahme zu enthalten.“ Im Dezember 1932 wurde er als Rechtsanwalt zugelassen.

Nach der Machtergreifung der NSDAP am 30. Januar 1933 lebte er bis zum März 1933 zunächst weiter in Berlin. Als Haftbefehl gegen ihn erlassen wurde und seine Wohnung am Abend des 5. März, dem Tag der Reichstagswahlen, von der SA gestürmt und geplündert wurde, entkam Weiß gerade noch mit seiner Frau durch einen Hinterausgang. Die zwölfjährige Tochter Hilde, die sich zu diesem Zeitpunkt bei der Großmutter aufhielt, sollte noch in derselben Nacht als „Faustpfand“ gegen Bernhard Weiß Flucht verhaftet werden, was nur durch das beherzte Eingreifen eines Rechtsanwalts knapp verhindert werden konnte[14]. Fortan verbarg sich Weiß mit seiner Familie an wechselnden Orten, wobei er sich auch auf seine diversen Kontakte in Polizei und Behörden stützen konnte. Schließlich floh er mit Hilfe von Kollegen zunächst nach Prag. Sein Name stand zusammen mit dem von 32 anderen, darunter Albert Grzesinski, Alfred Kerr, Kurt Tucholsky, Heinrich Mann, Wilhelm Pieck, Ernst Toller, Kurt Grossmann und Otto Wels, auf der am 25. August veröffentlichten ersten Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs von 1933[15], womit Weiß nun auch de jure die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen war.
Anfang 1934 gelangte er mit seiner Frau mit tschechoslowakischen Pässen nach London, wo er ein kleines grafisches Unternehmen aufbaute. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde er 1939 als Ausländer aus einem Feindstaat (Enemy Alien) für mehrere Wochen interniert. 1949 besuchte Weiß erstmals nach seiner Emigration wieder Berlin, wo er betonte, sein sehnlichster Lebenswunsch sei es, wieder in die deutsche Hauptstadt zurückzukehren. Oberbürgermeister Ernst Reuter bot ihm an, als Berater den Neuaufbau des West-Berliner Polizeiapparates zu unterstützen. Zu diesem Zeitpunkt war mit Johannes Stumm auch ein enger früherer Kollege aus republikanischen Zeiten neuer Polizeipräsident des Westberliner Sektors. Zu einer Rückkehr in sein Heimatland kam es jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr: 1951, kurz vor der Wiedererlangung seiner deutschen Staatsbürgerschaft, starb Weiß in London an Krebs.[16]
Ehrungen

Am 31. Oktober 2011 benannte der Senat von Berlin einen Abschnitt der Otto-Braun-Straße in Berlin-Mitte, der durch Neubauten zu deren namenloser Parallelstraße geworden war, nach Bernhard Weiß.[17]
Der Bund jüdischer Soldaten in der Bundeswehr verleiht seit 2007 die Bernhard-Weiß-Medaille für Verständigung und Toleranz. Es sollten in erster Linie nicht militärische Führer geehrt werden, sondern die kleinen Helden, die „couragiert gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ Stellung beziehen, hieß es in der Laudatio vom 18. November 2007.
Publikationen (Auswahl)
- Inwieweit ist der deutsche Reichstag Herr seiner Geschäftsordnung? Die Rechte des deutschen Reichstages in Bezug auf Ergänzung, Auslegung und Abänderung der Geschäftsordnung, C. Heymann Verlag, Berlin 1906.
- Der deutsche Reichstag und seine Geschäftsordnung, C. Heymann Verlag, Berlin 1906.
- Über Glücksspiel, Spielklubs und öffentliche Spielbanken, Pulvermacher Verlag, Berlin 1919.
- Reichswahlgesetz. Verordnung über die Wahlen zur verfassunggebenden deutschen Nationalversammlung; nebst Wahlordnung, C. Heymann Verlag, Berlin 1919.
- gemeinsam mit Fritz Goehrke: Gesetz zum Schutze der Republik vom 21. Juli 1922 mit den Ausführungsverordnungen des Reichs und der Länder, Einleitung und Erläuterung unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Staatsgerichtshofes, C. Heymann Verlag, Berlin 1923.
- Polizei und Politik, Gersbach Verlag, Berlin 1928.
- Strafprozeßordnung nebst Einführungsgesetz und Gerichtsverfassungsgesetz. Insbesondere für die Beamten und Behörden des Polizei- und Sicherheitsdienstes, gemeinsam mit Helmut Lehmann und Alfred Unger, Schweitzer Verlag, München 1928.
- gemeinsam mit Rudolf Hey: Die Berliner Straßenordnung. Polizeiverordnung über die Regelung des Verkehrs und die Aufrechterhaltung der Ordnung in den Straßen Berlins, C.A. Weller Verlag, Berlin 1929.
- Die Polizeiverordnungen des Deutschen Reiches und der deutschen Länder. C, Stadtgemeinde Groß-Berlin; Bd. 2: Preußen, 6: Die Polizeiverordnungen für Berlin, Bd. 2, Weller Verlag, Berlin 1931.
- Die Polizeiverordnungen für Berlin, Weller Verlag, Berlin 1931.
Literatur
- Michael Berger: Bernhard Weiß, preußischer Jude und Offizier. In: Michael Berger: Eisernes Kreuz und Davidstern. Die Geschichte Jüdischer Soldaten in Deutschen Armeen. trafo verlag, Berlin 2006, ISBN 3-89626-476-1, S. 203–207.
- Michael Berger: Dr. Bernhard Weiß. Sein Kampf für Demokratie und Rechtsstaat in der Weimarer Republik. In: Eisernes Kreuz – Doppeladler – Davidstern. Juden in deutschen und österreichisch-ungarischen Armeen. Der Militärdienst jüdischer Soldaten durch zwei Jahrhunderte. trafo verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-89626-962-1, S. 146–150.
- Dietz Bering: Kampf um Namen. Bernhard Weiß gegen Joseph Goebbels. Klett-Cotta, Stuttgart 1991, ISBN 3-608-91350-5.
- Joachim Rott: „Ich gehe meinen Weg ungehindert geradeaus“. Dr. Bernhard Weiß (1880–1951). Polizeivizepräsident in Berlin. Leben und Wirken. Frank & Timme, Berlin 2010, ISBN 978-3-86596-307-9.
- Bjoern Weigel: Bernhard Weiß. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Band 2: Personen. de Gruyter/Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-24072-0, S. 880–882.
- Daniel Siemens: Weiß, Bernhard. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 27. Duncker & Humblot, Berlin 2020, ISBN 978-3-428-11208-1, S. 685–686 (deutsche-biographie.de).
Filme
- Der Mann, der Goebbels jagte. Dokumentation, Deutschland, 2003, 45 Min., Buch und Regie: Reiner Brückner und Mathias Haentjes, Redaktion: Lorenz Beckhardt, Produktion: WDR, Teihe: Doku am Freitag, Erstausstrahlung: 26. September 2003 im WDR Fernsehen, Inhaltsangabe des WDR, ( vom 30. Mai 2004 im Internet Archive).
- Im mehrteiligen Historiendrama Babylon Berlin wurde in Anlehnung an Weiß die Figur des republiktreuen Regierungsrats und Leiters der politischen Abteilung im Polizeipräsidium, August Benda, entworfen.[18]
Rundfunk
- Horst Meier: Preuße, Jude, Patriot und Demokrat. Bernhard Weiß, Vizepräsident der Berliner Polizei und die Verteidigung der Weimarer Republik. Hörfunkbeitrag im Deutschlandfunk in der Reihe „Feature“ am 28. Juni 2005, 45 Min., Manuskript.
- David Dambitsch: „Eine vorbildliche liberale Persönlichkeit“: Berlins Polizeipräsident Bernhard Weiß gegen Joseph Goebbels. Hörfunkbeitrag im RIAS-Berlin im Rahmen der Sendereihe „Kulturzeit“ am 8. Oktober 1991.
- Wiebke Matyschok: Bernhard Weiß – Der Mann, der Goebbels jagte. Hörfunkbeitrag in Bayern 2 in der Reihe „radioZeitreisen“ am 10. April 2011.
Weblinks
- Literatur von und über Bernhard Weiß im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Verleihung der Bernhard-Weiß-Medaille für Verständigung und Toleranz an Oberst Bernhard Gertz (PDF; 49 kB) – die Laudatio Michael Bergers, Vorsitzender des Bundes jüdischer Soldaten, enthält eine ausführliche Darstellung des Lebens und Wirkens von Bernhard Weiß
Anmerkungen
- Seine beiden Spitznamen verdankte Willi Genz seiner die meisten Zeitgenossen überragenden Körpergröße sowie seiner Angewohnheit, die erlaubte Mindesthöhe von Markisen, die vor Geschäften über den Gehsteig reichten, zu überprüfen, indem er diese unterquerte. Gelang dies nicht, erließ Genz gegenüber dem verantwortlichen Ladenbesitzer eine Geldbuße. Laut Legende erreichte Genz mit aufgesetztem Tschako exakt das vorgeschriebene Mindestmaß; vgl. Schutzmannsgeschichten: Willi Genz – „Markisen-Willi“. In: Der Gendarm. Mitteilungsblatt des Deutschen Polizeimuseums e.V.; Ausgabe 2/2006. polizeimuseum.de, S. 33–34, abgerufen am 31. Juli 2026.