Bertha Mercator

deutsche Schriftstellerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Bertha Josephson (* 11. Juni 1861 in Solingen als Bertha Cremer; † 2. Juni 1906 in Klein Oschersleben) war eine deutsche Schriftstellerin, die unter dem Pseudonym Bertha Mercator (auch Berta; Mercator ist die Latinisierung ihres Geburtsnamens) veröffentlichte.

Bertha Cremer, eine Tochter des Schulinspektors Wilhelm Cremer, wuchs in Solingen, Wetter a. d. Ruhr und Moers auf. Schon als junge Erwachsene veröffentlichte sie unter dem Pseudonym „B. Mercator“ erste Erzählungen. 1886 verlobte sie sich mit dem angehenden Pfarrer Hermann Josephson. Am 10. April 1888 heirateten sie, und Bertha Josephson unterstützte seitdem ihren Mann als Pfarrfrau in seinen Pfarrstellen in Beverungen, Hamm, Bielefeld, Bremen und Klein Oschersleben. Aus der Ehe gingen vier Töchter hervor.[1]

Bertha Mercator veröffentlichte zwischen 1883 und ihrem Tod etliche Erzählungen und Novellen, oft mit Themen aus Bibel und Kirchengeschichte, aber auch zu zeitgenössischen Themen, die sich meist an Kinder und Heranwachsende richten. Nach ihrem Tod veröffentlichte ihr Mann 1907 Eine deutsche Pfarrfrau, ein Gedenkbuch mit Auszügen aus ihrem Werk und biografischen Notizen.

Literatur

  • Franz Brümmer: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig 1913, S. 374 (Digitalisat).

Einzelnachweise

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