Besessen von Dschinn
Film von Dalia Al-Kury (2015)
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Besessen von Dschinn, auch Besessen, (Originaltitel: Possessed by Djinn) ist ein Dokumentarfilm von Dalia Al-Kury aus dem Jahr 2015.
auch: Besessen
| Film | |
| Titel | Besessen von Dschinn, auch: Besessen |
|---|---|
| Originaltitel | Possessed by Djinn |
| Produktionsland | Deutschland, Jordanien |
| Originalsprache | Arabisch |
| Erscheinungsjahr | 2015 |
| Länge | 75 Minuten |
| Altersfreigabe |
|
| Stab | |
| Regie | Dalia Al-Kury |
| Drehbuch | Dalia Al Kury |
| Produktion | Lino Rettinger |
| Musik | Zeid Hamdan |
| Kamera | Eric Gottesman, Mutaz Sinokrot |
| Schnitt | Anika Simon |
Inhalt
Der Glaube an Dämonen oder die Dschinn, ist in der islamischen Kultur weit verbreitet jedoch wenig untersucht. In einer subjektiven Spurensuche folgt der Film der wahren Geschichte von Aya, einem vierjährigen jordanischen Mädchen, das von ihrem Vater getötet wurde, weil er sie für von einem Dschinn besessen hielt. Nachforschungen führen die Regisseurin Dalia Al-Kury in eine obskure Parallelwelt der Traditionen und Riten. Verstörende und zugleich faszinierende Begegnungen mit Dschinn-Exorzisten und Besessenen enthüllen die Widersprüchlichkeiten ihrer Gesellschaft und zwingen die Regisseurin sich letztendlich auch ihren eigenen Ängsten und Dämonen zu stellen.[1]
Entstehung und Veröffentlichung
Der Film ist eine Produktion von Lichtblick Film in Koproduktion mit Kaynoona Films und ZDF/arte. Das Projekt wurde gefördert durch den SANAD Fund des Abu Dhabi Film Festivals und wurde außerdem von der Film- und Medienstiftung NRW und der Robert-Bosch-Stiftung unterstützt.
Der Film feierte seine am 28. April 2015 unter dem Titel Possessed by Djinn auf dem Hot Docs Canadian International Documentary Festival in Toronto seine Weltpremiere und im Oktober 2015 beim Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm seine europäische und deutsche Premiere.[2][3][4] Der Film lief auch auf der Biennale Venedig.[5]
Die deutsche Fernsehpremiere fand am 9. Mai 2016 bei Arte statt.[6]
Auszeichnungen
- 2014: Filmförderpreis der Robert-Bosch-Stiftung in der Kategorie Dokumentarfilm[7]
Rezeption
Cinema gibt 5 von 5 Sternen und schreibt: "Doku über Aberglauben in der arabischen Welt. [...] Düsteres Thema, sensibel ausgeleuchtet".[1]
Kaleem Aftab von der emiratischen Tageszeitung The National schrieb, der Film weise Al-Kury als eine der ausgezeichnetsten Dokumentarfilmerinnen des Nahen Ostens aus.[8]