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Betrawati

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Betrawati (Nepali बेत्रावती), auch als Uttar Gaya bzw. Uttargaya bekannt, ist ein Ort und eine hinduistisch-buddhistische Pilgerstätte in Nepal. Der Ort liegt an der Grenze zwischen den Distrikten Nuwakot und Rasuwa in der Provinz Bagmati, etwa 58 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu.[1][2]

Schnelle Fakten बेत्रावती, Basisdaten ...
बेत्रावती
Betrawati
Betrawati (Nepal)
Betrawati (Nepal)
Betrawati
Koordinaten 27° 59′ N, 85° 11′ O
Basisdaten
Staat Nepal
Provinz Bagmati
Distrikte Nuwakot / Rasuwa
Höhe 625 m
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Geographie

Betrawati liegt am Trishuli. Im Bereich des Ortes treffen die Trishuli sowie die Zuflüsse Salakhu Khola und Phalakhu Khola (auch Falakhu genannt) zusammen. Der Zusammenfluss gilt als Triveni, als heiliger Zusammenfluss dreier Gewässer.[3] Das nepalesische Department of Hydrology and Meteorology unterhält am Phalakhu Khola bei Betrawati eine hydrologische Messstation auf etwa 630 Metern Höhe.[4]

Betrawati liegt an der Straßenverbindung nach Rasuwagadhi an der Grenze zur Autonomen Region Tibet in China. Der Straßenabschnitt zwischen Betrawati und dem Grenzübergang Rasuwagadhi ist etwa 42 Kilometer lang.[5]

Bedeutung

Der als Uttar Gaya Dham bezeichnete Pilgerort ist insbesondere für Ahnenrituale von Bedeutung. Anlässlich der Paush Krishna Aunsi, auch Gaya Aunsi genannt, kommen Tausende hinduistische und buddhistische Pilger nach Betrawati, um Rituale für verstorbene Angehörige durchzuführen.[1] Hindus vollziehen dort unter anderem Śrāddha, Tarpan und Pinda-Gaben; buddhistische Pilger lassen Gebete und Mantras für Verstorbene rezitieren.[3]

Zu den religiösen Stätten in Betrawati gehören mehrere hinduistische Tempel, darunter der Neelakantheswar-Tempel, sowie das buddhistische Sugatmuni-Kloster.[6]

Geschichte

Während des sino-nepalesischen Krieges im späten 18. Jahrhundert drangen Truppen der chinesischen Qing-Dynastie 1792 bis in das Gebiet von Betrawati vor. Ein nepalesischer Gegenangriff am Betrawati stoppte den weiteren Vormarsch. Im Anschluss wurde 1792 ein Friedensabkommen geschlossen, das als Vertrag von Betrawati bekannt wurde.[7]

Am 26. August 2026 wurde Betrawati durch die Sturzflut in Nepal und Tibet 2026 schwer verwüstet. Häuser und andere Gebäude wurden von den Fluten mitgerissen oder unter Schlamm und Geröll begraben; auch religiöse und historische Stätten des Ortes wurden schwer beschädigt.[8][9] Die durch einen Gletscher- und Bergsturz am Langtang Lirung ausgelöste Flut erreichte den Ort über das Flusssystem von Bhotekoshi und Trishuli.[10]

Einzelnachweise

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