Bettina Berens

deutsche Fußballspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Bettina Berens (* 24. Oktober 1968)[1] ist eine ehemalige deutsche Fußballspielerin und katholische Nonne.

Karriere

Vereine

Berens wuchs bei einer alleinerziehenden Mutter auf, ihr Vater starb vor ihrer Geburt bei einem Arbeitsunfall. Fußball spielte sie ab dem 14. Lebensjahr organisiert im Verein. 19-jährig wechselte sie zum TuS Ahrbach, für den sie von 1988[2] bis zur Saison 1996/97[3] als Mittelfeldspielerin aktiv war. Zur Saison 1991/92 gelang der Aufstieg in die Bundesliga. 1995 belegte sie mit der Mannschaft den zweiten Platz hinter dem FSV Frankfurt und nahm somit an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teil. Die beiden Halbfinalspiele gegen Grün-Weiß Brauweiler gingen beide mit dem Gesamtergebnis von 3:9 verloren. Am Ende ihrer Premierensaison erreichte sie mit ihrer Mannschaft das Finale um die Deutsche Meisterschaft, das am 8. Juli 1989 in Montabaur mit 0:2 gegen die SSG 09 Bergisch Gladbach verloren wurde.

Verletzungsbedingt musste sie 28-jährig ihre Fußballkarriere 1996 beenden.[4]

Nationalmannschaft

Am 18. April 1992 bestritt sie ihr einziges Länderspiel für die A-Nationalmannschaft. Im Testspiel gegen die Nationalmannschaft Italiens, das in Rom 1:1 unentschieden endete, wurde sie für Judith Roth in der 38. Minute ausgewechselt.[5]

Erfolge

Späteres Leben

Im Jahr 2008 trat Bettina Berens in die Ordensgemeinschaft der „Missionsschwestern vom kostbaren Blut“ ein.[6] Ihr Noviziat verbrachte sie im Kloster Wernberg in Kärnten (Österreich).

Nach gesundheitlichen Problem trat sie aus dem Orden aus und trat eine Arbeitsstelle in Luxemburg an. Später trat sie der Gemeinschaft ein zweites Mal bei.[4]

2021 arbeitete Berens in der Katholischen Pfarrei St. Vitus in Mönchengladbach.[7] 2025 gehörte sie zum Team der Ökumenischen Begegnungsstätte Eicken der Katholischen Pfarrei St. Vitus in Mönchengladbach.[8]

Einzelnachweise

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