Bettina Pech
deutsche Politikerin (PDS)
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Leben
Pech besuchte die POS und erwarb 1973 auf der Oberschule das Abitur. Anschließend absolvierte sie eine Lehre zur Damenmaßschneiderin, die sie 1974 mit der Gesellenprüfung abschloss. Ein Abendstudium an der Hochschule für industrielle Formgestaltung in Halle schloss sie 1988 als Diplom-Designerin ab. Von 1985 bis 1989 war sie als Gewerbedesignerin im Modeinstitut der DDR tätig. Ab 1989 war sie stellvertretende Leiterin eines Schüler- und Jugendclubs.
Politik
Mit der Wahl 1990 zog sie für die PDS ins Abgeordnetenhaus von Berlin ein und wurde jugendpolitische Sprecherin ihrer Fraktion. In dieser Position wurde ihr u. a. vorgeworfen, sich für akzeptierende Jugendarbeit mit Neonazis in Berlin-Marzahn eingesetzt zu haben.[1][2]
Im Laufe der Legislaturperiode wurde bekannt, dass Pech kurz vor der Wende durch die Stasi angeworben wurde, aber nicht zum Einsatz für die Geheimpolizei kam, weshalb es nach 1990 zu keinen Konsequenzen gegen sie kam.[3][4]
Literatur
- Werner Breunig, Andreas Herbst (Hrsg.): Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991 (= Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin. Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 287.