Beveren-Kruibeke-Zwijndrecht

Gemeinde in Ostflandern, Belgien From Wikipedia, the free encyclopedia

Beveren-Kruibeke-Zwijndrecht ist eine Gemeinde in der belgischen Provinz Ostflandern. Sie gehört zur Region Waasland (Flämisch: Land van Waas). Westlich grenzt die Gemeinde an das Stadtgebiet von Antwerpen.

Schnelle Fakten
Beveren-Kruibeke-Zwijndrecht
Beveren-Kruibeke-Zwijndrecht (Provinz Ostflandern)
Beveren-Kruibeke-Zwijndrecht (Provinz Ostflandern)
Beveren-Kruibeke-Zwijndrecht
Staat: Belgien Belgien
Region: Flandern
Provinz: Ostflandern
Koordinaten: 51° 12′ N,  17′ O
Fläche: 206,46 km²
Einwohner: 85.754 (1. Jan. 2024)
Bevölkerungsdichte: 415 Einwohner je km²
Postleitzahl: Ortsteile:

9120 Beveren
9150 Kruibeke
2070 Zwijndrecht
9150 Bazel
2070 Burcht
9130 Doel
9120 Haasdonk
9120, 9130 Kallo
9130 Kieldrecht
9120 Melsele
9150 Rupelmonde
9130 Verrebroek
9120 Vrasene

Vorwahl: 03
Adresse der
Kommunal-
verwaltung:
Gravenplein 8
9120 Beveren
Website: www.gemeentebkz.be
Schließen
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Beveren-Kruibeke-Zwijndrecht entstand am 1. Januar 2025 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Beveren, Kruibeke und Zwijndrecht.[1] Mit 206 Quadratkilometern ist sie die flächenmäßig zweitgrößte flämische Gemeinde nach Antwerpen (Stand: 2026).[2]

Vor der Fusion gehörten Beveren und Kruibeke zur Provinz Ostflandern, Zwijndrecht aber zur Provinz Antwerpen. Im Vorfeld der geplanten Fusion gab es Diskussionen über den Namen der Fusionsgemeinde. Aus Kruibeke und Beveren kamen als Vorschläge die Namen Scheldelande, Scheldewaas, Oosterwaas, Nieuw Scheldeland und Oost Waasland, die in Zwijndrecht, wo die Fusionspläne nicht allen Bürgern zusagten, skeptisch aufgenommen wurden.[3] Außerdem war unsicher, zu welcher Provinz die fusionierte Gemeinde kommen würde. Beide Provinzen – Ostflandern und Antwerpen – beanspruchten die Gemeinde für sich. Letztlich gab aber der Mehrheitswille in den Gemeinden den Ausschlag und die Gemeinde kam zu Ostflandern.[4]

Politik

Stadtrat

Sitzverteilung im Stadtrat von Beveren-Kruibeke-Zwijndrecht 2024[5]
6
4
15
11
7
6 4 15 11 7 
Insgesamt 43 Sitze

Nach der Wahl wurde eine große Koalition aus CDVOLD und N-VA gebildet. Sie verfügen über 26 der 43 Sitze.[6] Die größte Partei trat als Wij, Samen Sterk an.[7]

Einzelnachweise

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