Bezirksrundschau – Mein Bezirk Oberösterreich
lokale Wochenzeitung mit 17 Regionalausgaben
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Die Bezirksrundschau – Mein Bezirk Oberösterreich (Eigenschreibweise BezirksRundSchau–MeinBezirk Oberösterreich) ist eine lokale Wochenzeitung mit 16 Regionalausgaben. Der alte Name von 1971 bis 2009 war Oberösterreichische Rundschau. Seit 2009 wird sie gratis verteilt.
Vorläufer
Ihre Vorläuferzeitungen gehen bis 1876 zurück, als in Steyr die Steyrer Zeitung, in Ried die Innviertler Volkszeitung aus der Taufe gehoben wurde. Es folgten 1881 die Neue Warte am Inn (Braunau), 1889 die Welser Zeitung und die Mühlviertler Nachrichten. Von 1945 bis 2006 wurden die weiteren Regionalausgaben gestartet. Im Oktober 1971 wurde der Name „Oberösterreichische Rundschau“ als gemeinsame Bezeichnung für die Wochenzeitungen der Unternehmensgruppe Oberösterreichischer Landesverlag eingeführt.[1] 2005 konnte das Blatt über 80.000 Abonnenten vorweisen. Im Einzelverkauf wurden rund 20.000 Exemplare pro Woche verkauft (lt. ÖAK 2005, JS, Verkauf gesamt). 2008 musste die Rundschau aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten an die Moser Holding mit ihrem Flaggschiff, der Tiroler Tageszeitung, verkauft werden.
Geschichte seit 2009
Im Jänner 2009 wurden die Bezirksausgaben der Rundschau radikal umgebaut. Rund 100 Mitarbeiter mussten das Unternehmen verlassen.[2] Die Zeitung wurde zu einem Gratis-Blatt umgewandelt und erscheint seither im Kleinformat.[3] Der Name wurde zu Bezirksrundschau bzw. Rundschau am Sonntag für die Sonntagsausgabe geändert. Obwohl beide Blätter unter der Marke „Rundschau“ firmierten, wurden sie als voneinander unabhängige Unternehmen unter dem Dach der Tiroler Moser Holding geführt. Die Rundschau selbst bezeichnete diesen Schritt als Neustart. Die Bezirksrundschau erschien mit 14 Ausgaben kostenlos und wurde an alle Haushalte verteilt, die Rundschau am Sonntag kostete 50 Cent (Entnahmetaschen). Vor Jahreswechsel stieg die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich mit 14,63 % direkt bei der Moser Holding ein. Im Jahr 2013 stieg sie wieder aus und 24,99 Prozent an der Moser Holding AG gingen an Bank für Tirol und Vorarlberg.[4] Im November 2009 erschien die letzte „Rundschau am Sonntag“. Die Eigentümer stellten das Medium ein und entließen die gesamte Redaktion.
Medieninhaberin, Herstellerin und Herausgeberin ist die Regional Medien Oberösterreich GmbH in Leonding,[5] eine Kooperationspartnerin der Regional Medien Austria.[6] 2024 führte die Regional Medien Austria die Dachmarke MeinBezirk ein und vereinheitlichte damit österreichweit den Auftritt ihrer Regionalzeitungen. Der alte Name wird dabei, wie auch bei den Zeitungen aus den anderen Bundesländern, vorerst am Zeitungskopf mitgenannt. (Stand 2026)[7][8]
Konkurrenzsituation
Hauptkonkurrent ist die Tips aus dem Hause der Wimmer Medien-Gruppe (mit den Oberösterreichischen Nachrichten als Tageszeitung). Auch Tips berichtet über aktuelle Geschehnisse aus den Regionen.