Bibi Blocksberg – Das große Hexentreffen
Film von Gregor Schnitzler (2025)
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Bibi Blocksberg – Das große Hexentreffen ist ein deutsch-österreichischer Spielfilm aus dem Jahr 2025 um die von Elfie Donnelly erfundene Hexe Bibi Blocksberg, der unter der Regie von Gregor Schnitzler nach einem Drehbuch von Bettina Börgerding entstand.[3][4]
| Film | |
| Titel | Bibi Blocksberg – Das große Hexentreffen |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland, Österreich |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 89 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Gregor Schnitzler |
| Drehbuch | Bettina Börgerding |
| Produktion |
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| Musik | |
| Kamera | Ralf Noack |
| Schnitt | Laura Wachauf |
| Besetzung | |
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| Chronologie | |
Bibi Blocksberg – Die total verhexte Zeitreise → | |
Handlung
Die befreundeten Hexen Bibi, Schubia und Flauipaui sind aufgeregt, weil der große Hexenkongress auf dem Blocksberg bevorsteht und sie als Helferinnen zum ersten Mal mit dabei sein sollen.
Nachdem die ersten Hexen gelandet sind, geht alles drunter und drüber. Zaubersprüche enden im Durcheinander, die älteren Hexen verhalten sich merkwürdig und die gesamte Veranstaltung droht zu scheitern. Die drei Junghexen versuchen das Chaos zu bändigen und den Hexenkongress zu retten.[4][5][6]
Produktion und Hintergrund
Die Dreharbeiten fanden von Juni bis August 2024 in Bayern und Österreich statt. Drehorte waren unter anderem Wien (Akademisches Gymnasium), Krems an der Donau und München.[3][7][8][9]
Produziert wurde der Film von der Münchner Wiedemann & Berg Filmproduktion (Produzenten Quirin Berg, Max Wiedemann und Johanna Bergel) in Co-Produktion mit der Berliner Kiddinx Filmproduktion (Co-Produzenten Gabriele Salomon und Martina Priemer) und der österreichischen Epo-Film von Jakob Pochlatko und Dieter Pochlatko. Den Verleih übernahmen in Deutschland die Leonine Studios.[3][8] Unterstützt wurde die Produktion vom Deutschen Filmförderfonds, der Filmförderungsanstalt, dem FilmFernsehFonds Bayern und dem Österreichischen Filminstitut.[3][8][7]
Die Kamera führte Ralf Noack, die Montage verantwortete Laura Wachauf. Den Ton gestalteten Sergey Martynyuk und Heiko Müller, das Kostümbild Esther Amuser und das Szenenbild Carola Gauster.[3][5][3][7] Die Lieder zum Film lieferten Peter Plate, Ulf Leo Sommer und Joshua Lange, die auch für die Bibi & Tina-Filme die Lieder beisteuerten.[6]
Veröffentlichung
Im Juli 2025 wurde ein erster Trailer veröffentlicht.[6][10] Premiere war am 29. November 2025 im Mathäser Filmpalast in München.[11][12]
In Deutschland und Österreich kam der Film am 11. Dezember 2025 in die Kinos.[3][7] Ursprünglich war der Kinostart zwei Wochen später geplant.[6][13]
Einen Tag vor dem offiziellen Kinostart gaben Produktionsfirma und Verleih bekannt, dass mit Bibi Blocksberg – Die verhexte Zeitreise ein zweiter Kinofilm fertig gedreht wurde.[14]
Rezeption
Heike Angermaier schrieb auf blickpunktfilm.de, dass die Macher im Gegensatz zu den „Bibi“-Filmen von 2002 und 2004 hier auf einen kunterbunten Look mit kräftigen Farben setzten, ein bisschen zwischen Die Schule der magischen Tiere und Bibi & Tina. Horrorelemente fehlten ganz und würden durch kindgerechte Dramatik ersetzt. Der Streifen verdiene den Namen Family Entertainment mit Spaß für ein Publikum jeden Alters.[11]
Christoph Petersen vergab auf filmstarts.de 3,5 von 5 Sternen. Mit diesem Streifen sei ein kunterbunt-charmantes Familien-Musical gelungen, das sich allerdings vornehmlich an ein noch etwas jüngeres Publikum als zuletzt die fünf Bibi & Tina-Kinofilme richte.[15]
Alexandra Seibel befand in der österreichischen Tageszeitung Kurier, dass Regisseur Schnitzler seine Bilder in manchmal allzu schwefelig-gelbe Märchenfarben tauche, während die wackeligen Spezialeffekte weniger mit Illusionscharakter als mit Old-School-Charme bestechen. Man nehme temperamentvolle Junghexen, die mit beschwingtem Gesang und Tanz punkten, mische sie mit gut gelaunten Althexen, und fertig sei ein rundum unterhaltsames Family-Musical.[16]
Jaschar Marktanner bewertete den Film auf film-rezensionen.de mit vier von zehn Punkten. Dieser kranke so massiv am Drehbuch, dass Fehler in der Umsetzung im direkten Vergleich beinahe in der Belanglosigkeit verschwinden. Zwei exzellent getroffene Nebencharaktere und das überwiegend gute Schauspiel der Kinderdarsteller verhinderten eine schlechtere Wertung.[17]
Antje Wessels bezeichnete die Produktion als liebevoll ausgestatteten und überwiegend stimmigen Beitrag zum Jubiläum, der visuell wie akustisch überzeuge und den Geist der Vorlage respektiere. Es gelinge, zwischen Nostalgie und zeitgemäßer Neuinterpretation eine solide Balance zu finden und Bibis Welt für alte wie neue Fans lebendig zu halten.[18]