Bion-M2
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| Bion-M2 | |
|---|---|
| Land: | |
| Betreiber: | |
| COSPAR-ID: | 2025-181A |
| Missionsdaten | |
| Start: | 20. August 2025, 17:13 Uhr (UTC) |
| Startplatz: | Kosmodrom Baikonur |
| Trägerrakete: | Sojus-2.1b |
| Landung: | 20. September 2025[1] |
| Wiedereintritt: | 23. September 2025[2] |
| Bahndaten[3] | |
| Bahnhöhe: | 375 × 360 km |
| Bahnneigung: | 96,9° |
| Am: | 30. August 2025 |
Bion-M2 (russisch Бион-М №2) war ein russischer Forschungssatellit, der am 20. August 2025 in eine niedrige Erdumlaufbahn gestartet wurde. Es war das 13. Exemplar der russischen Bion-Satellitenserie, die seit 1973 die Auswirkungen der Weltraumumgebung – insbesondere von Strahlung und Schwerelosigkeit – auf lebende Organismen untersucht. Nach ursprünglicher Planung sollte die US-Raumfahrtbehörde NASA an den Bion-M2-Experimenten beteiligt sein.
Aufbau und Nutzlast
Der Satellit bestand aus einem Servicemodul und einer Kapsel, in der sich unter anderem 75 Mäuse, etwa 1500 Fruchtfliegen, Ameisen, Pilze und Algen befanden. Einige der Mäuse waren genetisch verändert, sodass sie empfindlicher für Strahlung waren, andere wiederum sollten unempfindlicher sein.[4]
Missionsverlauf
Der Satellit wurde in eine Polarbahn gestartet, wie sie auch für die geplante russische Raumstation ROS vorgesehen ist. Die Strahlungsbelastung ist dort wesentlich größer als in den niedrigeren Bahnneigungen, die von der ISS und der Chinesischen Raumstation genutzt werden.
Die Kapsel mit den Lebewesen wurde nach etwa 30 Tagen abgetrennt. Am 20. September landete sie in der Steppe der Region Orenburg.[1] 65 der 75 Mäuse hatten überlebt.[4] Einige der Mäuse sollen oder sollten seziert werden.
Der Hauptsatellit verglühte am 23. September 2025 beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre.[2]