Birkwitz-Pratzschwitz
Ort in Deutschland
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Birkwitz-Pratzschwitz ist eine Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung der sächsischen Stadt Pirna. Im Jahr 1973 erfolge der Zusammenschluss der Dörfer Birkwitz und Pratzschwitz zur Gemeinde Birkwitz-Pratzschwitz, die 1999 nach Pirna eingemeindet wurde. Heute besteht die Ortschaft aus den Ortsteilen Birkwitz und Pratzschwitz und hat gemäß seiner Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.[1]
Birkwitz-Pratzschwitz Große Kreisstadt Pirna | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 59′ N, 13° 53′ O |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1999 |
| Postleitzahl: | 01796 |
| Vorwahl: | 03501 |
Die Ortschaft grenzt im Nordwesten an die Dresdner Stadtteile Pillnitz und Söbrigen.
Geschichte
Auf der Flur Pratzschwitz gefundene Feuersteinabschläge deuten auf eine frühe Besiedlung hin. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1350 als Birkwicz beziehungsweise Prautschicz. Ab dem 17. Jahrhundert gehörten beide Orte zur Grundherrschaft Rittergut Schönfeld, während Birkwitz zuvor der Pfarre Dohna, Pratzschwitz dem Domkapitel Meißen beziehungsweise dem Rittergut Pratzschwitz unterstanden war. Nach 1856 gehörten sie zum Gerichtsamt beziehungsweise zur Amtshauptmannschaft Pirna. Am 1. Mai 1973 entstand die neue Gemeinde durch den Zusammenschluss der bisherigen Gemeinden Birkwitz und Pratzschwitz.[2] Am 1. Januar 1999 wurde Birkwitz-Pratzschwitz in die Stadt Pirna eingemeindet.[3]
Zwischen den beiden Orten befindet sich eine etwa 70 Hektar große geflutete Kiesgrube, die 1971 aufgeschlossen worden war, jedoch größtenteils aus der Bergaufsicht entlassen ist und zum Badebetrieb genutzt wird.