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Bismut(III)-sulfat

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Bismut(III)-sulfat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Sulfate.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Bismut(III)-Ion   Sulfat-Ion
Allgemeines
Name Bismut(III)-sulfat
Andere Namen
  • Dibismuttrisulfat
  • Bismutsulfat (mehrdeutig)
Summenformel Bi2O12S3
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 7787-68-0
EG-Nummer 232-129-5
ECHA-InfoCard 100.029.208
PubChem 198144
ChemSpider 171500
Wikidata Q4445790
Eigenschaften
Molare Masse 706,13 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

5,08 g·cm−3[2]

Schmelzpunkt

405 °C[1]

Löslichkeit

wenig löslich in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[1]
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 319
P: 264​‐​280​‐​337+313​‐​305+351+338[1]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).
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Bismut(III)-Sulfat

Gewinnung und Darstellung

Bismut(III)-sulfat kann durch Reaktion von Bismut(III)-oxid oder Bismutsalzen wie Bismut(III)-nitrat oder LiBiO2 mit Schwefelsäure gewonnen werden.[3][4] Die Darstellung erfolgt durch Lösen des Oxids in konzentrierter Schwefelsäure und anschließendes Verdampfen der Lösung zur Kristallisation des Bismutsulfats.[5]

Die Verbindung ist nur schwer in stöchiometrischer Zusammensetzung zu erhalten, da sie sich mit Luftfeuchtigkeit leicht zersetzt.[2]

Eigenschaften

Bismut(III)-sulfat liegt als ein weißes bis fast weißes, kristallines Pulver vor, das wenig löslich in Wasser ist.[1] Bismut(III)-sulfat zersetzt sich bei 465 °C zu Bi2O(SO4)2. Bei kontinuierlicher Erwärmung zersetzt es sich zu verschiedenen Bismutoxysulfaten und bei 950 °C zu Bismut(III)-oxid.[4] Die Verbindung besitzt eine Kristallstruktur mit der Raumgruppe C2/c (Raumgruppen-Nr. 15)Vorlage:Raumgruppe/15.[3]

Verwendung

Bismut(III)-sulfat wirkt als starker Katalysator für die Sulfenylierung von Carbonyl- und verwandten Verbindungen.[6] Es wird als zur Analyse anderer Metallsulfate eingesetzt.[7]

Einzelnachweise

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