Bitteres Fest
Film von Pedro Almodóvar (2026)
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Bitteres Fest (Originaltitel Amarga Navidad, internationaler englischer Titel Bitter Christmas) ist ein spanischer Spielfilm aus dem Jahr 2026 von Pedro Almodóvar mit Bárbara Lennie, Leonardo Sbaraglia, Aitana Sánchez-Gijón und Victoria Luengo.[2] Der Film wurde zu den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2026 in den Wettbewerb um die Goldene Palme eingeladen.[3]
| Film | |
| Titel | Bitteres Fest |
|---|---|
| Originaltitel | Amarga Navidad |
| Produktionsland | Spanien |
| Originalsprache | Spanisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | El Deseo |
| Stab | |
| Regie | Pedro Almodóvar |
| Drehbuch | Pedro Almodóvar |
| Produktion | Agustín Almodóvar |
| Musik | Alberto Iglesias |
| Kamera | Pau Esteve Birba |
| Schnitt | Teresa Font |
| Besetzung | |
| |

Handlung
Regisseur Raúl kommt mit seinem Drehbuch mit dem Arbeitstitel Bitteres Fest nur langsam voran. Das Skript spielt im Jahr 2004 und erzählt von Elsa, einer früheren Filmemacherin, die mittlerweile in der Werbung tätig ist und mit ihrem Partner Bonifacio, einem Feuerwehrmann und Stripper, zusammenlebt. Nach dem Tod ihrer Mutter stürzt sie sich weiter in ihre Arbeit, um ihre Trauer zu verdrängen und leidet zunehmend unter psychischen und körperlichen Beschwerden.
Erst nach einer Panikattacke nimmt sie sich eine Auszeit und reist gemeinsam mit ihrer Freundin Patricia und deren Kind nach Lanzarote, während ihr Partner Bonifacio in Madrid bleibt. Dort beginnt sie wieder an einem schon lange herumliegenden Manuskript zu arbeiten, wobei sich das Erlebte und das Erdachte zunehmend überlagern.[2][4][5]
Produktion und Hintergrund
Der Film wurde von El Deseo in Zusammenarbeit mit Movistar Plus+ produziert, als Produzent fungierte Agustín Almodóvar.[2][6] Die Dreharbeiten fanden ab Juni 2025 in Madrid und auf Lanzarote statt.[6][7][8]
Die Kamera führte Pau Esteve Birba, die Musik schrieb Alberto Iglesias, die Montage verantwortete Teresa Font und das Casting Eva Leira und Yolanda Serrano.[2][6] Das Szenenbild gestaltete Antxón Gómez und das Kostümbild Paco Delgado.
Veröffentlichung
Rezeption
Ulf Lepelmeier vergab auf filmstarts.de 3,5 von 5 Sternen. In dem etwas verkopft daherkommenden Alterswerk vermisse man die große Dringlichkeit und emotionale Wucht, mit denen Almodóvar in Leid und Herrlichkeit aufgetrumpft hat.[5]
Chris Schelb bewertete die Produktion auf outnow.ch mit 4,5 von 6 Sternen. Diese sei über weite Strecken ein ziemliches Durcheinander, aber das sei Absicht. Almodóvar stelle dabei interessante Fragen über Moral und Inspiration, nehme dabei aber in Kauf, dass die absichtlich holprig wirkenden Passagen zu Längen führen. Gerettet würde dies von einer großartigen finalen Konfrontation.[10]
Oliver Armknecht (sieben von zehn Punkte) schrieb auf film-rezensionen.de, dass das Thema interessant sei, zwischendurch werfe der Film spannende Fragen auf. Er sei aber viel zu lang geworden, einzelne Passagen würden sich ewig ziehen. Außerdem werde dem Publikum nicht zugetraut, eigene Schlüsse zu ziehen.[11]
Walter Gasperi meinte auf film-netz.com, dass die Produktion teilweise wie ein aus Versatzstücken anderer Almodóvar-Filme zusammengesetztes Patchwork wirke und diese aufgrund der Überkonstruktion nur bedingt emotionale Kraft entwickle.[12]
Auszeichnungen und Nominierungen
Internationale Filmfestspiele von Cannes 2026
- Nominierung für die Goldene Palme[3]
Weblinks
- Bitteres Fest bei IMDb
- Bitteres Fest in The Movie Database
- Bitter Christmas auf filmfactoryentertainment.com