Bixafen

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Bixafen ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Pyrazole, Carboxamide und Biphenyle.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Bixafen
Allgemeines
Name Bixafen
Andere Namen
  • N-(3′,4′-Dichlor-5-fluorbiphenyl-2-yl)-3-(difluormethyl)-1-methylpyrazol-4-carboxamid (IUPAC)
  • N-(3′,4′-Dichlor-5-fluor(1,1′-biphenyl)-2-yl)-3-(difluormethyl)-1-methyl-1H-pyrazol-4-carboxamid
Summenformel C18H12Cl2F3N3O
Kurzbeschreibung

weißes Pulver[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 581809-46-3
EG-Nummer (Listennummer) 642-423-9
ECHA-InfoCard 100.170.250
PubChem 11434448
ChemSpider 9609314
Wikidata Q2040219
Eigenschaften
Molare Masse 414,21 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[2]

Schmelzpunkt

146,6 °C[3]

Siedepunkt

250–305 °C (Zersetzung)[3]

Dampfdruck

1,1·10−7 Pa (25 °C)[3]

Löslichkeit
  • praktisch unlöslich in Wasser (0,49 g·l−1 bei 20 °C)[3]
  • löslich in Aceton und Dichlormethan[3]
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[2]
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 400
P: 273[2]
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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Gewinnung und Darstellung

Bixafen kann durch über eine reduktive Suzuki-Miyaura-Kupplung vom Kaliumsalz der 2-Nitro-5-fluorbenzoesäure mit 3,4-Dichlorbrombenzol zur entsprechenden Biarylverbindung und weiterer Umsetzung mit dem Pyrazolcarbonsäurechlorid (1-Methyl-3-(Difluormethyl)-4-chlorcarbonyl-1H-pyrazol) in Gegenwart einer Base wie Triethylamin hergestellt werden.[4][5]

Eigenschaften

Bixafen ist ein farbloser Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist.[1] Er ist stabil gegenüber Hydrolyse.[3]

Verwendung

Bixafen wird als Fungizid bei Getreide verwendet.[3] Es wurde 2011 von Bayer auf den Markt gebracht.[6] Die Wirkung beruht auf der Hemmung der Succinat-Dehydrogenase.[7] Es werden auch Kombinationspräparate mit Prothioconazol und anderen Verbindungen eingesetzt.[8]

Zulassung

Die Genehmigung des Wirkstoffs durch die EU-Kommission erfolgte mit Wirkung zum 1. Oktober 2013.[9]

In einer Reihe von EU-Staaten, unter anderem in Deutschland und Österreich, sowie in der Schweiz sind Pflanzenschutzmittel (z. B. Aviator Xpro) mit diesem Wirkstoff zugelassen.[10]

Einzelnachweise

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