Björn Gögge

deutscher Musiker, Autor und Slam-Poet From Wikipedia, the free encyclopedia

Björn Gögge (* 2. Oktober 1991 in Würselen) ist ein deutscher Musiker, Autor und Slam-Poet.

Leben

Nach bestandenem Abitur am Heilig-Geist-Gymnasium in Broich studierte er Englisch, Geschichte und Philosophie an der Universität Duisburg-Essen. Gögge lebt und arbeitet in Berlin.

Musik

Nachdem er unter anderem bei der Hardcore-/ Southern-Rock-Band Lavatch[1] als Bassist tätig war, erschien im Dezember 2015 Gögges erstes Klavieralbum Oktaven, das sich stilistisch der Neo-Klassik zuordnen lässt. Ein halbes Jahr später, im Mai 2016, erschien die EP hoch/tief.[2] Im September 2017 gewann er den Newcomer-Wettbewerb zum Sampler Music Made in Krefeld, die dazugehörige Veröffentlichung mit 23 Beiträgen (darunter Gögges Á Trois) aus der Krefelder Musikszene erschien im November desselben Jahres.[3] Im Herbst 2018 erschien beim Label Tonzonen Records sein Album Cracau, für das er sich von Gemälden zu Musik hat inspirieren lassen.[4] Cracau erschien auf CD sowie in limitierter Auflage auf Vinyl. 2019 folgte die EP Epos, die eher dem Genre der Electronica zuzuordnen ist,[5] ebenso die darauf folgende Single Encore, die im selben Jahr erschien.[6]

Literatur

Seit 2013 ist Gögge erfolgreich auf Poetry Slam-Bühnen unterwegs.[7][8] 2015, 2016, 2018 und 2019 gelang es ihm, in das Finale der nordrhein-westfälischen Meisterschaften einzuziehen. Im August 2016 gewann Gögge den Poetry Slam auf dem MS Dockville Festival in Hamburg vor mehreren tausend Zuschauern.[9] Zusammen mit Rainer Holl trat Gögge als Slam-Team Beard & Breakfast auf.[10] Seine Texte erschienen in diversen Anthologien sowie im Literaturautomaten. Auch als Moderator von Literatur- und Kulturveranstaltungen tritt Gögge in Erscheinung.[11] Als Comedy-Autor schrieb er unter anderem für das funk-Format Walulis sowie am Stand-Up-Programm How to Human? von Jan Philipp Zymny mit.[12]

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Oktaven (2015)
  • hoch/tief EP (2016)
  • Cracau (2018, Tonzonen Records)
  • Epos (2019)
  • Encore (2019)
  • Feevah EP (2021, Enormous Chills)
  • Transfer (2021, Enormous Chills/Kontor Records)

Beitrag auf

  • Music Made in Krefeld (2017, Krefelder Perspektivwechsel)

Einzelnachweise

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