Blastocladiomycotina

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Die Blastocladiomycota sind eine Abteilung von Pilzen und beinhalten die einzige Unterabteilung der Blastocladiomycotina.

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name der Abteilung ...
Blastocladiomycotina

Physoderma maydis

Systematik
ohne Rang: Opisthokonta
ohne Rang: Nucletmycea
Reich: Pilze (Fungi)
Unterreich: Blastocladiomyceta
Abteilung: Blastocladiomycota
Unterabteilung: Blastocladiomycotina
Wissenschaftlicher Name der Abteilung
Blastocladiomycota
T. Y. James
Wissenschaftlicher Name der Unterabteilung
Blastocladiomycotina
Tedersoo, Sanchez-Ramirez, Kõljalg, Bahram, M. Döring, Schigel, T.W. May, M. Ryberg & Abarenkov
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Merkmale

Die Blastocladiomycota besitzen einen mono- oder polyzentrischen Thallus, der sehr variabel hinsichtlich Größe und Ausmaß der Komplexität ist. Hyphen können ausgebildet sein. Die asexuelle Fortpflanzung erfolgt über Zoosporen. Diese besitzen ein einzelnes, peitschenförmiges Flagellum, das ein lipidgefülltes Organell besitzt. Dieses wird oft als Sidy-body-complex (SBC) bezeichnet und besteht aus mehreren Fetttröpfchen mit einem membrangebundenen ribosomalen Kernaufsatz über dem kegelförmigen Zellkern und grenzt an das Kinetosom. Aus diesem umgeben radiärsymmetrisch Mikrotubuli den Zellkern. Das Flagellum besitzt kein elektronenundurchlässiges Plug-In. Die sexuelle Fortpflanzung erfolgt durch die Verschmelzung von Gameten. Es erfolgt dann eine Meiose mit Sporen. Der Lebenszyklus wechselt zwischen gametophytischen und sporophytischen Generationen.[1][2]

Ökologie und Lebensweise

Die Blastocladiomycota leben saprobisch auf sehr unterschiedlichen tierischen und auch pflanzlichen Substraten. Sie kommen sowohl in aquatischen als auch terrestrischen Habitaten vor. Manche Vertreter parasitieren Algen, Pilze, Pflanzen oder Wirbellose in Süßwasser oder Boden. Manchmal werden sie auch in fakultativ anaeroben Umweltbedingungen wie Fäulnis gefunden.[2]

Systematik

Die Blastocladiomycota wurden 2006 von Timothy Y. James erstbeschrieben. 2018 stellten dann Leho Tedersoo und Kollegen die Unterabteilung Blastocladiomycotina auf. Sie beschrieben auch gleichzeitig das eigene Unterreich Blastocladiomyceta, das zu der Zeit noch monophyletisch war. 2021 wurden die Sanchytriomycota als Schwestertaxon zu den Blastocladiomycota beschrieben.[3][4] Folgende Klassen gehören zur Unterabteilung:[5]

Einzelnachweise

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